* Jochen Hein wrote/schrieb:

>  Martin> Das kann man nicht laut genug sagen. Evtl. auch mal in die
>  Martin> Manpage schauen, --delete ohne richtige Ahnung eingesetzt
>  Martin> bedeutet Lebensgefahr.
> 
> Sollte ein Backup nicht ausreichender Schutz sein?

So, wie ein Backup ausreichender Schutz f�r "rm -Rf / tmp/foobar" ist.

Ich halte es f�r angebrachter, "--delete" das Etikett "Lebensgefahr"
anzuh�ngen, als stillschweigend eine Datensicherung vorauszusetzen. Ich
werde nicht m�de, auf die Gefahren hinzuweisen, denn wer rechnet schon 
damit, da� ein bei einem Kopierprogramm falsch angegebenes Quellverzeichnis 
daf�r sorgt, da� Daten auf der Gegenseite gel�scht werden?  

Meine eigenen Verhaltensregeln f�r rsync --delete sehen so aus:

- Niemals auf der Kommandozeile eintippen, sondern nur in Scripts verwenden
- Pfadnamen im Script so statisch und absolut wie m�glich angeben
- Immer mit "--dry-run --verbose" anschauen, was das Script tun w�rde

Man untersch�tzt, wie sehr sich dabei ein simpler Tippfehler potenzieren
kann. Rsync selbst geht so weit, da� es --delete von sich aus abschaltet, 
wenn es bei der Daten�bertragung irgendwelche Ungereimtheiten (da reichen
schon dangling Symlinks auf dem Quellsystem) bemerkt.

-martin




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