Hallo. Ist mir aehnlich auch schon passiert. Wie Martin richtig schrieb, nimmt die Maschine das Kappen der Verbindung als break-Signal und du stehst im Openboot-Prom. Funktioniert auch, wenn man ein serielles Terminal einfach ausschaltet, weil man meint, es nicht mehr zu brauchen ...
Unter Linux ist die Abhilfe ganz einfach: den gleichen Effekt kannst du auf der Tatstatur mit der SUN-Tastenkombination STOP-A erreichen. In /proc/sys/kernel findet sich deshalb ein Eintrag stop-a. Auf der Maschine mit dem Terminal kann ich gerade nicht nachsehen. Ich hatte das Problem aber dadurch geloest, dass ich in dieses Pseudo-File eine Null oder Eins geschrieben habe - und zwar aus einem der Boot-Scripte heraus, dann ist ein fuer alle Mal ruhe. Auf der Maschine, von der aus ich gerade maile, habe ich das nicht gemacht, es steht eine 1 drin. Mein Tip: schreib mal 'ne Null rein. Ich wills jetzt aber nicht testen :-) Seither kann ich mein Terminal problemlos ausschalten, die Sparc laeuft trotzdem weiter. Gruss, Hartwig On Monday 30 September 2002 19:09, you wrote: > Hallo Leutz, > also nachdem ich gestern ja die Probleme mit meine Sparc hatte, bin ich > heute los und habe mir die benoetigten Adapter etc. besorgt die mir > Martin aufgezaehlt hatte. Also Notebook genommen und an die Sparc > angeschlossen, das funktioniert auch alles, Netzwerk laeuft jetzt, DSL > laeuft auch und alle anderen Rechner gehen nun ueber die Sparc ins > Internet. > > Wenn ich mich jetzt auf der Sparc auslogge, lande ich logischerweise > wieder am Login, da ich mich aber nicht wieder einloggen moechte, beende > ich nun minicom, bis dahin ist alles auch noch wunderbar. > Nun bin ich als auf meinem Notebook gelandet, tue mich dort ebenfalls > ausloggen, bis hierhin auch noch alles wunderbar, Sparc und somit das > Internet laeuft weiter, alle anderen Rechner koennen Problemlos im > Internet rumsurfen. > > Jetzt brauche ich ja das Notebook nicht mehr, also fahre ich das runter, > alles wunderbar bis hierhin, da es ein Notebook der aelteren Baureihe > ohne angepassten Kernel ist, muss ich nun den schoenen kleinen > Powerknopf druecken damit es sich vollstaendig ausschaltet, und jetzt > ist nix mehr wunderbar. > Sobald das Notebook ausgeschaltet ist, ist auch das Internet tot, ich > kann die Sparc nicht mehr anpingen, garnix geht mehr, > ich habe das jetzt paar mal gemacht, auch ueber einen anderen Rechner, > selbes Ergebnis: Alles tot sobald der Rechner wo das Kabel fuer die > Verbindung zur Sparc dranhaengt ausgeschaltet wird. > > Die Sparc scheint aber weiterzulaufen, das Laempchen leuchtet zumindestens, > wenn ich danach wieder mit minicom ranwill, steht im minicom Fenster nur > 'ok' und eingeben kann ich nix mehr. > > Ich habe nun einmal testweise alles so gemacht wie am Anfang, nur nach > dem ich minicom beendet habe, zog ich mal das Kabel was zur Sparc geht > einfach ausm Notebook raus, und fuhr es dann erst runter um es > abzuschalten, und siehe da, jetzt laeuft das Internet weiter wie es > eigentlich sein sollte. > > Koennte mir vielleicht jemand dieses Phaenomaen erklaeren und was das > bitte soll ? > Muss ich jetzt jedes mal das Kabel rausziehen bevor ich den Rechner > abschalte ? Faende ich doch etwas bloed. > > Danke wie immer fuer alle Antworten. ---------------------------------------------------------------------------- PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

