Hallo,
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Subject: Re: [PUG] Wie macht es SuSe eigentlich?
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Date sent: Wed, 13 Nov 2002 15:20:24 +0100
> Hallo Manfred,
>
> > > linuxrc aus dem initial Ramdisk von der Suse Diskette gibt es doch nicht als
> > > Quelldatei, oder?
> > Meines Wissens doch. Im Referenzhandbuch zu SuSE Linux 7.2 (Es lohnt sich halt
> > immer, die Dinger aufzuheben) steht ein wenig zu linuxrc (Seite 321). Unter
>anderem
> > heist es da auch, dass bis auf den Namen eigentlich nichts vorgegeben ist (es muss
>im /
> > von initrd sein). Man kann sogar Shell-Scripts verwenden, wenn die Shell auf dem
> > Rettungssystem verf�gbar ist. Mit Deinen speziellen Vorgaben w�re das also sicher
>eine
> > Variante (muss ja sicher nicht interaktiv sein. Da kann ja alles drinstehen).
>
> Ja richtig, soll nach moegligkeit automatisch gehen. linuxrc von SuSe ist
> statisch kompilliertes Binary. Wenn es Shell-Script waere, waere es natuerlich
> klasse.
> Ich habe gerade da was gefunden, ich glaube es loest einige meiner Fragen :
> http://udpcast.linux.lu/
>
> > Im Administrationshandbuch zu SuSE Linux 8.1 pro steht ein bisschen was zum
> > Rettungssystem und zu linuxrc, ist aber nicht so dolle. Interessant ist aber, das
>man
> > auch die Rettungsdisk mounten kann. Man muss sie vorher nur auf Platte kopieren
>und
>
> Ja das mache ich auch. Ich verwende auch ein Script, was ich urspruenglich bei
> http://public.www.planetmirror.com/pub/dualix/
> gefunden habe um Root File System aus einem Verzeichnis wieder in ramdisk
> zu packen. Die Vorgehensweis ist auch auf www.pug.org beschrieben.
>
> > Dann kann man da sicher auch �nderungen vornehmen (Vorsicht mit der Gr��e. Muss
> > auf eine Diskette passen).
> Gerade deswegen lade ich es per FTP. Mein rescue ist 16MB!!! ( es heisst bei mir
> "rescue" nur weil Suse's linuxrc nach diesem Namen in /suse/images sucht )
> Ich habe X11, qt-embedded lib und einige Demoprogramme darauf .
>
> >Ein Boot-Image auf CD
> JA, bei Linux Diskless howto. Muesste auch bei SysLinux Doku stehen.
>
> > Was die regul�re root angeht: laut Handbuch aus 7.2 (s.o.) h�ngt der Kernel
> > automatisch um, wenn er auf der initrd ein linuxrc gefunden hat, sobald das
>terminiert.
> ??? Woher soll Kernel wissen wo das neue Rootfs ist?
>
> >wget und Co.brauchst Du sicher nicht (die initrd wird vom Bootloader geladen. Das
>l�uft
>
> Bootloader laedt doch kernel, und initrd. Beide kommen von Diskette wo man
> nicht viel unterbringen kann.
> Ein linuxrc als shell-script soll meiner Vorstellung nach mittels wget, dd,cat
> & Co ein groesseres rootfs. in ram laden und auf das neue Rootfs umschalten.
Das wird dann nicht so einfach, da das dann ja eine zweite initrd w�re. Brauchst Du
aber
auch gar nicht. Wie gro� die initrd ist, gibt man beim Kompilieren des Kernel an (das
Image muss diese Gr��e nat�rlich dann auch haben und im RAM muss Platz genug
sein, aber ansonsten bist Du da frei), ebenso, wie die Position des rootfs nach dem
Abschlu� von linuxrc (siehe Frage oben). Alternativ kann Letzteres auch vom
Bootloader definiert werden -da k�nnte dann, glaube ich, statt /dev/hd... oder
/dev/sd...
sicher auch /dev/ram... (oder wie die Dinger auch genau hei�en! Ich weis es gerade
nicht auswendig) stehen. Dann w�rde er ein Filesystem dort tats�chlich als neue root
benutzen. Das Beladen desselben w�re einfacher als Du beschreibst, da in der initrd ja
die entsprechenden Sachen bereitgestellt werden (Disk- oder NFS-Treiber etc.). Also
kann man mit linuxrc ein Programm laden (auch ein Shell-Script), das die Ram-Disk
erzeugt und per einfachem copy (eventuell mit entpacken) aus einem root-Disk-Image
bel�dt. Allerdings w�re die neue root im RAM dann endg�ltig -eine neuerliche
Umschaltung w�re kaum m�glich, denn auch bei chroot ist das ja nur eine
Verwaltungsanweisung f�r den Kernel, die sich immer auch nur auf bestimmte logins
bezieht. Die alte root ist intern noch immer vorhanden und kann daher nicht abgeh�ngt
werden. Die Umschaltung durch den Kernel ist nicht das Gleiche wie chroot, sondern
weitreichender. Eine zweite initrd ist nicht zu erreichen.
>
> Gruss,
> Valentin
>
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Tsch��
Manfred
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