Hallo, Suse ist inzwischen mit 8.1 dem Feature Wahn verfallen. Der Kernel ist vollgepackt mit Patches, die mehr oder weniger noch in der Alpha- oder Betaphase stecken. Da sind so sinnvolle Dinge, wie ECC Monitoring (l�uft stabil) und auch so Dinge wie Real-Time Support (l�uft nicht so stabil) und auch weniger sinnvolle Dinge (ACPI) enthalten. In der Hektik, die ganzen Patches einzuspielen hat man es offensichtlich bei Suse (und auch Red-Hat) vers�umt, mal die Datei Documentation/Changes zu lesen: Bei Firmen haben ihren Kernel mit gcc-3.2 compilert. In dem o.g. Dokument wird jedoch f�r einen stabilen Betrieb empfohlen, gcc-2.95.3/4/x zu verwenden. Auf einem SuperMicro Dual P3 Mainboard hatte das fatale Folgen: W�hrend des Kernel-Boots kam ein Kernel-Panic. Ungepatchten Kernel verwendet: Da kamen sehr seltsame Fehlermeldungen vom LVM, ich hatte mich innerlich schon von den Daten auf den beiden 1TB Diskarrays veabschiedet... Neucompilieren mit gcc-2.95.3 brachte Abhilfe, auch die Filesystem auf den Diskarrays arbeiteten fehlerfrei, ein fsck zeigte nur "clean". Dennoch habe ich es vorgezogen, auf dem besagten Server dann Debian 3 zu installieren. Die Kernel-OOPS in dem sk98lin Treiber sind damit auch verschwunden, das System l�uft jetzt 100% stabil. Es handelt sich dabei allerdings auch um einen ungepatchten Kernel von ftp.kernel.org.
Debian hat zwar ein etwas spr�des Installationsprogramm, aber das ist mir immer noch lieber, als ein Kernel-Panic auf einem Webserver. Meine Bitte an Suse und Red-Hat: Haltet es doch wie fr�her: Plain-Vanilla Kernel mit gcc-2.95.x compiliert f�r Installation und als Default-Kernel. Den Hackerkernel kann man ja als Package beilegen. Gr��e Christian ---------------------------------------------------------------------------- PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

