Hi Christian,
vielleicht keine direkte Antwort auf deine Frage, aber vielleicht doch ein
oder zwei n�tzliche Tips ...
Ich habe zwei Jahre lang f�r die Betriebssystem Solaris, Irix und HP-UX
neue "/usr/local" Bereiche zusammengestellt - from scratch :-))))
Dabei habe ich f�r mich folgendes festgestellt:
- Viele Programme bauen auf Libraries und Konfigurationen anderer Programme
auf, dadurch erweitern sie ihre Funktionalit�t - aber auch die Abh�ngigkeit
Daher habe ich zwei unterschiedliche Vorgehensweisen bei der Installation
von IT-Systemen entwickelt
- Bei Workstations nehme ich h�ufig die "Basisprogramme", fast alle
Libraries und die ganzen X-Sachen der Distribution
- Meine Lieblingstools, die ich t�glich nutze (EMail, Music, Brennprogramm
usw.) und die notwendigen Libraries compiliere ich dann selbst
- Bei Servern compiliere ich alle Serverdienste und Libraries selbst
- Es werden nur statische Libraries erzeugt
- Kein Programm wird unter /usr/local oder �hnliches installiert, sondern
ich habe eine eigene Paketstruktur:
/usr/packages mit /bin, /etc, /include, /lib, /man
- Jede Software wird als Paket unter /usr/packages installiert und die
Verlinkungen innerhalb von /bin, /etc, /lib ... usw. get�tigt.
- Die Pfade werden einbezogen
- Falls jetzt Patches oder neue Versionen auftauchen, kann ich die neuen
Versionen neu compilieren und erstmal installieren
- Zum Testen die Links umbiegen und schauen was passiert
- Aufgrund der Einbindung von statischen Libraries brauche ich nur die
Abh�ngigkeiten des Programmes zu beachten
- Ok, manchmal muss man darauf achten, dass die include-Pfade richtig
angegeben werden, da nicht jedes Programm die Option beim configure
anbietet
- Die einzelnen Pakete unter /usr/packages kann ich dann in ein RPM
verpacken und beliebig einspielen, kleines Skript starten welches mir die
Links erzeugt und fertig
Ich habe irgendwie eine Mischung aus "compilieren", eigenen Paketmanagement
und Distro-Paketmanagement.
Mal schauen, ob andere Erfahrungen hier auftauchen. Ich denke, jeder wird
sich seinen eigene Stil suchen m�ssen.
Ich bin es auf jeden Fall leid geworden auf Sicherheitsupdates von
Herstellern zu warten, und beim selber compilieren den langen Rattenschwanz
von Verkn�pfungen einzelner Programme aufzul�sen. Jemand mal probiert
OpenSSL bzw. OpenSSH komplett auszutauschen? Viel Spa� !!!
Viele Gr��e
Dirk
Christian Schmidt
<christian_schmid To: PUG Liste <[EMAIL PROTECTED]>
[EMAIL PROTECTED]> cc: (bcc: Dirk
Goedde/ITS/FF1/EY-DE/DE)
Sent by: Subject: [PUG] To make, or not to
make, that is the question
[EMAIL PROTECTED]
g
01.08.2003 12:47
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Hallo PUG'ler,
ich habe mal eine grundlegende Frage :-)
Im Moment benutze ich Debian Woody und hier ausschliesslich
stable-Pakete.
Inzwischen ist auch das eine oder andere Programm dazugekommen, das in
stable nicht vorhanden ist.
Hier hab ich meist auf rpm's zur�ckgegriffen (alien -> deb).
Dazu habe ich aber auch Sachen selbst kompiliert, da ich keine aktuellen
Pakete gefunden haben.
Meine Frage dazu:
Wie organisiere ich mich zwischen deb, rpm und kompilieren am besten?
Den Vorteil des Paketmanagements m�chte ich eigentlich nicht missen
(einfaches deinstallieren/upgrade). Aber m�chte vermeiden, debs zu nutzen,
die aus "unbekannten Quellen" kommen. Also zB www.apt-get.org.
Das HowTo zum Debianpakete selberbasteln h�rte sich sehr "kompliziert"
an und ich frage mich, ob es den Aufwand Wert ist, da ich die Pakete ja
ohnehin nur f�r mich selbst machen w�rde.
Mangels Erfahrung noch die Frage, wie sieht es beim updaten
selbstkompilierter Programme "normalerweise" aus?
Lassen sich die Vorversionen einfach deinstallieren?
Kann man die neue Version "dr�berinstallieren"?
Sind Patches �blich?
Gibt es da einen Trend, der sich durchsetzt, oder macht das jeder Autor,
wie er grad Lust hat?
gr�sse
christian
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PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org
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