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Zwangsrechenaufgaben sollen Spammen erschweren

Die Vielzahl der Ideen zur Spam-Bek�mpfung wird durch eine
Open-Source-Alternative bereichert: Das Projekt Camram hat ein System
entwickelt, bei dem Mails von unbekannten Absendern nur dann
durchgelassen werden, wenn der Computer des Versenders vorher eine
kleine Rechenaufgabe gel�st hat. Eric S. Johansson und Keith Dawson von
Camram stellen das System in einem Beitrag f�r Technology Review
aktuell[1] vor.

Johansson und Dawson halten ihr System f�r �berlegen, weil es anders
als die Vorschl�ge gro�er E-Mail-Dienstleister ohne zentrale
Infrastruktur und zentrale Kontrolle auskommt. Auch vermeide es viele
der Probleme, die mit direkt bezahlten digitalen Briefmarken als Porto
f�r E-Mails einhergehen.

Statt mit Geld bezahlt der Versender im Camram-System mit Rechenkraft:
Sein Computer muss solange eine  mathematische Funktion auf bestimmte
Ausgangswerte anwenden, bis ein vorgegebenes Ergebnis erreicht ist --
erst dann gilt seine E-Mail als bezahlt und sie wird von Spam-Filtern
beim Empf�nger, die ebenfalls Teil des Konzeptes sind, durchgelassen.
Derzeit dauert die L�sung der Rechenaufgabe laut den Autoren auf einem
modernen Rechner etwa 15 Sekunden. Normale E-Mailer d�rfte das nicht zu
sehr aufhalten, w�hrend das Versenden von Millionen Spam-Mails deutlich
erschwert w�rde.

Siehe dazu den Beitrag von Eric S. Johansson und Keith Dawson in
Technology Review aktuell:

Elektronische Briefmarken gegen Spam[2]

Zu den diversen Vorschl�gen zur Spam-Bek�mpfung siehe auch:

Deutsche Anti-Spam-Taskforce diskutiert Ma�nahmenkatalog[3]
SPD erw�gt Haftstrafen f�r Spammer[4]
Bill Gates: E-Mail-Porto gegen Spam[5]
Microsofts Alleingang im Anti-Spam-Kampf[6]
Aufgedeckt: Trojaner als Spam-Roboter[7]
Der Spam und die Briefmarken[8]
Garfinkel-Kolumne: Falsche Entwarnung bei Spam[9]

(sma[10]/Technology Review)

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