Am Mittwoch, 21. Juli 2004 18:36 schrieb David Gens: > Hi, > ok also mache ich f�r Linux zwei Partitionen, wobei die zweite gr��er ist, > als die erste. Dann "mounte" (woher kommt das eigentlich) ich meine > Pers�nlichen Dateien (und die der anderen) auf diese zweite. Soll auf diese > zweite dann nur dieses Verzeichnis drauf oder ist die auch noch f�r was > anderes (ich meine die ist dann ja ganz sch�n gro�). Bei der Datensicherung > mache ich warscheinlich folgendes: ich brenne einfach den Inhalt der > eigenen Dateien auf CD (oder eher DVD). Kann ich diesen Ordner der auf der > DVD bzw. CD ist einfach in Linux kopieren, oder muss ich da vorher > irgendetwas ver�ndern. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass Linux > einfach so einen Windowsordner �bernimmt. Von einigen Dateiformaten mal > ganz abgesehen. Und noch eine Frage: Gibt es bei Linux auch einen > "Arbeitsplatz" oder etwas entsprechendes wo alle Laufwerke angezeigt > werden, oder hat man die direkt auf dem Desktop. > ciao David Hi,
unter Linux gibt es keine Laufwerksbuchstaben. Alle physischen Laufwerke/Partitionen sind Verzeichnisse unterhalb einer obersten Ebene, die kurz und b�ndig "/" (sprich: root, wie der Administrator-Username) heisst. Das heisst, falls Deine Familie unter /home zu viele Daten fuer das genutzte Laufwerk speichert, kannst Du einfach eine weitere Festplatte einbauen und in den Verzeichnisbaum unter /home einhaengen (=mount). Gemounted wird auf bestehende Verzeichnisse. Also viel flexibler als unter anderen BS, die primaer auf Laufwerksbuchstaben setzen. Dabei kennt Linux jede Menge Dateisysteme (mich hat es gefreut, mit dem Commodore Amiga formatierte Datentraeger benutzen zu koennen; manche andere kenne ich noch nicht mal, ). Ich habe vor einigen Jahren das SuSE Linux beiliegende Buch durchgelesen und *dann erst* mit der Installation begonnen. Die damals einfache SuSE-Installation geht heutzutage gegen "von alleine", stellt keine Herausforderung dar. Auch ich bin den Weg SuSE -> Debian gegangen, aber Du wirst sehen: unter Linux hast Du immer die Wahl. Du wirst nicht von irgendwelchen Firmenbossen in eine Richtung gelenkt, sondern entscheidest selbst, z.B. anhand Deines Interesses in die Tiefe zu gehen und mehr zu lernen (geht sogar bis zur Ebene, wie der Programmierer zur Loesung kam). Dateiformate sind Sache der Programme. Wenn ein unter Linux laufendes Programm das Dateiformat kennt, kannst Du unveraederte Dateien von Windoze nutzen. Spiele sind eher ein Problem, vor allen, wenn ActiveX genutzt werden soll, da die sehr hardwarenah programmiert wurde (ich glaube da an Absicht, um Umsteiger zu bremsen). Klassiker gibt es selbstverstaendlich in einer Linux-Version. Alles in Allem wirst Du erstaunt sein, an welche Beschraenkungen und Bevormundungen Du bereits gewoehnt warst, wenn Du erst mal mit Linux "warm geworden" bist. Viel Spass beim Entdecken Silv�rio ---------------------------------------------------------------------------- PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

