Martin Schmitt schrieb:
Bernhard Guillon schrieb:
nachdem ich nun herausgefunden habe, dass ich nur die open systemcalls
umbiegen muss die ein WRONLY enthalten, geht es an die Umsetzung. Leider
habe ich so gar keine Idee wie man es angehen müsste. Daher suche ich
ein Einsteiger freundliches Forum,Mailingliste oder Leute die mir helfen
wollen.
Sag mal, welches Problem versuchst Du da eigentlich zu lösen? Ich habe
beim Selbstübersetzen von Software noch nie Probleme gehabt, genauestens
zu steuern, wohin installiert werden soll und wo z.B. Libs herkommen und
hingehen. Bist Du wirklich ganz sicher, daß Du Dich ausreichend mit den
vorhandenen Möglichkeiten der betreffenden Applikationen bzw. Deines
Paketmanagementsystems beschäftigt hast?
-martin
Erstens:
Zu deiner Frage ob ich mir ganz sicher bin - nein ich bin es nicht. Ich
habe aber auch nicht die Lust mich in ein dutzend verschiedene
Installationsmethoden einzuarbeiten. Wenn es normale Makeflies sind kann
ich es auch steuern (DESTDIR, ROOT, prefix, mehr kenne ich leider nicht)
- auch mit was ich es linke (CPPFLAG,usw). Es gibt ja auch noch closed
Source und Binary Installer.
Zweitens:
Ich bin ziemlich faul was die Systemadministration betrifft - weswegen
ich Slackware verwende. Ich kann das Paket auch aus den Sourcen bauen
und es funktioniert einwandfrei.
Da ich eben faul bin mag ich mich nur um eine Stelle kümmern wo ich die
Pakete verwalte und nicht um 2 oder 3. Ich mag dieses mach doch den
ganzen Source in /usr/src/Programmname/ installiere und kümmere dich
von daus darum. ich mag daran auch nicht, dass ich nicht genau weiß was
wo ist. Besser gesagt man kann es nicht schnell einfach feststellen.
Wenn ich ein Slackware Paket daraus baue und es dann installiere kann
ich mit more /var/log/packages/meinpaket-1 genau sehen was dieses Paket
beinhaltet. Das -1 ist die Revisionsnummer damit sehe ich auch gleich ob
ich es z.B. schon upgedatet habe etc. (Ja ich kenne auch die Methode
einen Symlink bei den Sourcen zu machen)
Deswegen will ich auch bei Sourcen, die sich nicht,oder nicht richtig
mit ./configure && make && checkinstall installieren lassen oder bei
denen man den Installationspfad nicht richtig anpassen kann eine
einfache möglichkeit haben. Diese darf nicht mit nicht soviel Aufwand
verbunden sein und sollte wenig Platz benötigt und dazu noch simpel
funktioneren.
So bin ich über strace auf die Idee zum umbiegen der Syscalls gekommen.
Mittlerweile habe ich festgestellt, dass genau dies auch Rootkits machen
- leider als Kernelmodul. Aber vieleicht kann ich, wenn ich mir den
Source ansehe, ja auch ein Binarie erstellen. Wnn nicht kann ich auch
mit einem Modul leben. Es erfüllt die Anforderungen an das starten und
stoppen wann ich es will sehr gut.
Ich hoffe ich habe damit auch die Frage von Tobias beantwortet.
MfG
Bernhard
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