Bernhard Guillon wrote:
Klaus Klein schrieb:
Das bremst mit jeder Message die Tasks aus die zur Zeit bearbeitet
werden.
Naja man könne ja einen Status beschäftigt oder soetws einführen. Am
besten natürlich noch mit der Priorität des Task den man gerade
bearbeitet, so dass Kolegen die einen wichtigeren Task bearbeiten
denen die einen unwichtigeren bearbeiten Spezialmeldungen schicken kann.
Gibt es ja, aber damit wird halt der 'Selbstverwaltungsaufwand' immer
grösser. Bei jeder Bewegung die Voicemail, die Rufumleitung fürs Handy,
die Abwesenheitsnachricht für das Mailsystem und den Status für das
IM-System kann halt schon auf den Sa.. gehen und kostet am Ende des
Tages auch noch Zeit die keiner sieht oder sehen will.
Richtig eingesetz glaube ich schon, dass in IM ein großes Potential
steckt.
Genau da ist das Problem, 'richtig' einsetzten ist halt sehr subjektiv
und wird halt wieder nur dafür gesehen die Probleme vom eigenen
Schreibtisch auf andere zu verlagern.
Vorallem, wenn man dann auch noch eine Skitzen Funktion hat und über
ein Zeichentablet verfügt.
Gibts schon. Diverse Remote Desktop Geschichten, SIP-Client mit
Whiteboard, Whiteboard für Confcalls usw.
Allein der Aufwand alle Teilnehmer auf das gleiche Tool zu koordinieren
mit dem dann auch keiner umgehen kann (Trainings in modernen Unternehmen
funktioneieren nach dem 'learning by doing' Prinzip da Kosten für ein
richtiges Training schon längst dem Rotstift zum Opfer gefallen sind)
raubt einem hier schon den Spass. Schon die Kosten für die entstehenden
'Unproduktivitäten' sollten die Schulungsaufwände bei weitem wett
machen, aber die kann man halt schlecht dokumentieren und sehen will sie
sowieso keiner.
Außerdem kann man auch verschlüsselt mit Mitarbeitern im Außendienst
kommunizieren die zur Zeit auf on sind und keinen oder eine geringen
Task bearbeiten.
Wer entscheidet über die höhe der Priorität? In der Praxis ist hier
jedem das Hemd näher als der Rock (heute wohl eher Jacket ;-) )
Diese können sich dann auch von Kolegen mit niedrigen Tasks helfen
lassen und finden so schneller jemanden wie über Handy.
Warscheinlich leben wir in zwei paralellen Welten. Wenn Du hier 'ne
Aufgabe zu vergeben hast und keinen direkt ansprichst, hast Du in der
Regel NULL (0,000) Reaktion.
Da bleibt nur der Weg diese Themen direkt zu adressieren und das am
bestem in einer Art welche dokumentiert wird. Ne IM auf dem Bildschirm
lässt sich da locker ignorieren.
In großen Firmen könnte man auch noch eine Datenbank dahinter setzen
in der man dann die buddys nach Spezialgebieten sortieren kann.
Kosten und Aüfwände.....
Außerdem kann man mit dem Headset bewaffent auch den buddy anrufen,
wenn das tippen zu langsam sind.
Zurück zum Telefon ???
Nur so nebenbei, was machst du eigentlich wenn dein Firmen-Telefon
oder Handy klingelt? *duck
Da muss ich in der Regel heute schon den Aufwand für 'Statusänderungen'
treiben (Rufumleitung, Voicemail)
Die Entscheidung ob ich einen Anruf annehme oder nicht bleibt aber bei
mir. Ein IM-System welches dem 'Buddy' eine On-Line-Verfügbarkeit
suggestiert weckt hier aber die gleiche Erwartungshaltung die ein
Kollege hat der sich direkt vor den Schreitisch stellt. Da gibts halt
auch immer lange Gesichter wenn es heist 'keine Zeit'. In einer Welt in
der die meiste Arbeit 'virtuell' am Computer erfolgt ist es für die
meisten erstaunlicherweise nicht nachvollziehbar das jemand (mit
eventuell höherer Priorität) beschäftigt ist ohne das da ein 'Werkstück'
auf dem Tisch liegt.
Und genau dieses Problem wird hier nun globalisiert.
Solange die Entscheidung bei mir liegt IM zu nutzen oder entsprechend
nicht, ist die Welt ja noch fast OK, aber ich denke es ist nur eine
Frage der Zeit bis 'kompetente' Entscheider (welche Ihre Telefonate und
IM's von der Sekrärin beantworten lassen) ein solches Tool auch in
Unternehmen vorschreiben wie dies heute z.B. in meinem Job für
Deskphone, Handy, und Email und wohl auch bald SIP-Phone und IM der Fall
ist.
Gruß,
Klaus
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