Am Montag 05 September 2005 18:44 schrieb Moritz Bellach:
> > Ja, ich habe die Schlafstörungen seit den brutalen, traumatischen
> > Menschenrechtsverletzungen, welche mir vor 5 Jahren wiederfuhren.
>
> Wie ist denn das gemeint? Was ernsthaftes?

Ja, für mich schon. Trennung von Vater und Kinder mit freundlicher 
Unterstützung des Jugendamtes. Also nix besonders, nur der ganz alltägliche 
Wahnsinn. Weder Staatsanwaltschaft noch Amnesty International interessiert 
sich dafür. In Deutschland gibt es keine Menschenrechtsverletzungen. Basta.
Wenn sich dann mal wieder ein Vater umbringt oder Kinder drogenabhängigwerden, 
dann sind andere Dinge Schuld. Zuviel Counter-Strike, Versager, 
Narzißmus, ...

Also macht Euch keine Sorgen. Auch wenn die Damen vom Jugendamt nicht 
unbedingt im Auftrag dessen gehandelt haben, so sind sie doch überzeugt nur 
ihre Pflicht getan zu haben. Irgendwie genau, wie die, die mal an einer 
Grenze gearbeitet haben die vor ca. 15 Jahren gefallen ist. Doch das ist mein 
persönliches Gefühl und ich will da keine ofiziellen Vergleiche ziehen. Im 
Gegensatz zu anderen Vätern habe ich mich ja nicht umgebracht und die anderen 
Väter wurden auch nicht umgebracht. Also alles Friede, Freude, E....

Tatsache ist, dass Kindesentzug bei Vätern immer zu Gesundheitlichen Problemen 
in sehr unterschiedlichem Ausmaß führen. Wie das bei den Kindern ist, ist 
schwer zu Untersuchen, weil hier möglicherweise die Langzeitprobleme im 
Vordergrund stehen und die haben ja ganz bestimmt andere Ursachen.

Nix für Ungut, Donnerstag sehen wir uns in der Straßenmühle.

Ernst

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