mahlzeit!
in reaktion auf die linux-tag-hype:
bin ich eigentlich zu sehr realist um noch vor der begeisterung die sinnfrage 
zu stellen?
die da lautete: was will man da?
kennt noch jemand den legendären ibm-werbespot "wir_müssen_ins_internet - 
und_was_sollen_wir_da? - steht_hier_nicht"?
so kommt mir das stellenweise vor: kaum schreit jemand was von linux in 
verbindung mit dem jeweiligen wohnort ist die reaktion ein kollektives 
"hier!" - mitohne irgendeiner vorstellung, wozu eigentlich.
der umkehrschluss ist erst recht erlaubt: hinreichend vielen beiträgen zum 
linuxtag 06 konnte ich entnehmen "wenn es nicht bei mir um die ecke is, lass 
ich's".
aber damit nicht genug: könnte es am end soweit kommen wie zuletzt:
15 klötze eintritt & allein deswegen schon keine sau da? (ausser den obligaten 
selbstbeweihräucherern, die man auf jeder messe (sic!) sieht)
oder ein remake des spasses aus stuttgart, als sich einer vom kde-team 
entblödete, features (? m$ lässt grüssen) zu präsentieren, die zwar niemand 
braucht, dafür aber schwer wieder abzuschalten sind.
langer rede kurzer (un)sinn:
linux-tag kann was feines sein. muss aber nicht. für mich is das zunäxt mal 
ein name. die inhalte bleiben abzuwarten. sollte es da hinreichend raum zur 
selbstgestaltung geben, umso besser. aber nicht gleich alle t-shirts ordern & 
pinguine auf den balkon stellen - die uniformierung überlassen wir doch 
besser denen mit dem windings oder der bundeswehr.

reclaim the game!

rené
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