Michael Bischof schrieb:
> ich habe heute das Tool "VMware player" im Internet gefunden und dachte mir, 
> ...
> Es handelt sich dabei um ein Tool, das wie eine normale Applikation gestartet 
> wird und laut Herrsteller dann  ein weiteres Betriebssystem parallel laufen 
> lässt.
...
> Kennt Jemand von Euch das "Ding" ?

Mal kurz meine Mails durchsuchen... Ja, ich arbeite schon seit sieben
Jahren (Version 0.20 Beta) mit VMware, kenne es also flüchtig.

VMware stellt Dir ein Fenster zur Verfügung, in dem ein virtueller PC
(eine virtuelle Maschine, daher "VM") läuft. In dem kannst Du nach
Belieben Betriebssysteme installieren, soweit sie auf Intel-Prozessoren
lauffähig sind. Das in der VM laufende System ist dabei i.d.R. nicht auf
einer Festplatte installiert, sondern auf einem "Image", das als riesige
Datei irgendwo auf der Platte liegt.

Der VMware-Player ist meines Wissens eine neue "Light-Version" der
VMware, mit der man diese Images nur laufen lassen, aber nicht
installieren kann.

Ein System läuft in der VMware praktisch genauso schnell, als würde es
direkt auf der Hardware laufen. Lediglich bei der Grafikausgabe gibt es
gewisse Einschränkungen, die das ganze langsamer erscheinen lassen. Man
braucht natürlich die Extraportion Speicher, damit Wirtssystem und
VMware vernünftig nebeneinander funktionieren, aber ansonsten würde ich
die Sache mit dem exzessiven Ressourcenverbrauch, über den hier schon
geschrieben wurde, auf keinen Fall bestätigen wollen.

-martin


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