Am Dienstag, 14. Februar 2006 16:51 schrieb Patrick Schulz: > Hallo Liste, > > mir ist gerade mal bewusst geworden, dass es nicht sonderlich viel Sinn > macht, einen LDAP Server als Addressbuch für Mailclients usw. zu nutzen, > wenn man diese Daten schon in einem RDBMS hat. > > LDAP ist ja prinzipiell nur das Kommunikationsprotokoll... > ...kann man da nicht das RDBMS als Backend für LDAP nutzen? > > Geht das? Wenn ja, wie?
Das geht schon. Wenn ich mich nicht irre, gibt es von Intersystems (ich glaube, die waren das ?!?) eine Bridge, die Daten aus einem DBMS über LDAP repliziert. Ich bin allerdings der Meinung, das die Strukturen der Daten zu unterschiedlich sind, als dass diese Lösung tatsächlich ohne viel Hirnaktivität umzusetzen wäre. Und das steht in keinem Verhältnis zu dem (vergleichsweise geringen) Aufwand, den es mit sich bringt, die Daten aus dem DBMS auf einen LDAP-Server zu protieren. - DBMS exportiert csv (o.ä.) - Perl/Ruby/Python transformiert die Daten so, dass die einem LDIF entsprechen - ldapadd importiert die Daten auf OpenLDAP (oder Du klickst fünfmal pro Datensatz, wenn Du ADS verwendest ;) Max -- Max Trense -- [EMAIL PROTECTED] -- www.trense.info
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