Michael Bischof wrote:
> http://www.heise.de/bin/tp/issue/r4/dl-artikel2.cgi?artikelnr=22949&mode=pr
> int
> (bitte in einer Zeile eingeben!)
>
>       -----------------------
> So, vielen Dank, Manni! Aber: versuche doch bitte einmal die Druckansicht,
> und dann die komplette Webseite (mit artikel.css, Bildern etc.)
> herunterzuladen.
> Bei mir sieht es beim Download so aus dass dann die folgende Datei dabei
> ist:
>
> bash-3.00$ file '../222949.html'
>
> Aber: mit dem Kommando "file" erhalte ich:
>
> ../222949.html: GIF image data, version 89a, 1 x 1
>
> Und diese Datei, offenbar eine gif-Datei, die als html-Datei firmiert, soll
> angeblich bei Schülern den Internetzugang blockieren.

Es ist falsch anzunehmen, daß der URL, über den eine bestimme Ressource 
verfügbar ist, irgendeinen verläßlichen Hinweis darauf gibt, um welchen 
Datentyp es sich bei dieser Ressource handelt.
Anders ausgedrückt: Hier firmiert nichts als HTML-Datei, denn die Tatsache, 
daß der URL auf ".html" endet ist für den Typ der Ressource bedeutungslos. 
Man könnte bspw. problemlos ein PDF-Dokument unter
http://<server>/<irgendwas>.mp3
oder
http://<server>/<irgendwas>.karl-heinz
verfügbar machen.
Das HTTP-Protokoll enthält vielmehr einen Mechanismus, mit dem der Server dem 
Client mitteilt, welche Art Daten er (der Server) an den Client überträgt. 
Das ist also völlig unabhängig von der "Dateiendung". Übrigens ist m. W. der 
IE der einzige Browser, der jemals der (wie schon gesagt falschen) Meinung 
war, er könne aus dem URL auf den Datentyp schließen.
Soviel dazu.

Schaut man sich nun den Quelltext der von Dir angegebenen Seite an, fallen 
folgende beiden Zeilen auf:
<img src="/ivw-bin/ivw/CP/tp/pdanews/22949.html" width="1" height="1">
<img 
src="http://heise.ivwbox.de/cgi-bin/ivw/CP/tp;/tp/pdanews/22949.html?r=http://www.heise.de/tp/";
 
width="1" height="1"><br>

Natürlich läßt sich aus diesen URLs genausowenig definitive Aussagen machen, 
wofür das Ganze gut sein soll, wie man auf den Datentyp der sich dahinter 
verbergenden Ressourcen schließen kann. Das Vorkommen von "ivw" in den URLs 
deute ich aber dennoch als Hinweis darauf, daß damit die page impressions 
gezählt werden, über die dann die "Reichweite" dieser Seite ermittelt ist, 
was für die Werbung wichtig ist. Siehe auch:
http://www.ivw.de/

Warum ein 1x1 Pixel GIF 825 Byte groß sein muß, ist mir auch nicht so recht 
klar. Es scheint mit irgendeiner Adobe-Software erstellt worden zu sein - 
vielleicht ist das schon die Erklärung.
Lädt man das Teil z. B. auf
http://virusscan.jotti.org/de/
oder
http://www.virustotal.com
hoch, schlägt keiner der verwendeten Virenscanner an. Das ist natürlich auch 
kein Beweis, daß tatsächlich keinerlei Schadcode enthalten ist, aber zusammen 
mit den obigen Überlegungen und der Tatsache, daß ich Heise für eine leidlich 
vertrauenswürdige Quelle halte, stufe ich das GIF als harmlos ein. Daß dieses 
GIF bei Deinen Schülern "den Intenetzugang blockiert" (was immer das konkret 
bedeuten mag), halte ich jedenfalls für äußerst unwahrscheinlich.

BTW: Der in Deinem anderen Posting erwähnte "Zero Width GIF Exploit" ist nicht 
nur schon Jahre alt - wenn die Rechner Deiner Schüler dafür anfällig wären, 
hätten sie vermutlich weitaus größere Probleme als nur dieses - sondern 
scheint hiermit auch nichts zu tun zu haben, denn besagtes GIF gibt sich ja 
mit einer Breite von 1 und nicht 0 zu erkennen.

Gruß
  mks
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