Am Freitag, 4. August 2006 11:32 schrieb Martin Schmitt:
> Martin Schmitt schrieb:
> > http://binblog.de/2003/10/21/xml-im-reality-check/
>
> Danke für den Kommentar, Michael.
Danke für die Korrektur! Aber ich denke mehr an "Otto Normalverbraucher" und 
daran, wie man dem diesen Formatkrieg erklären kann. Zum ersten Mal sehe ich 
Microsoft schwächeln und ich meine, dass in der Tat an der Formatfrage eine 
Riesenmenge hängt. Denn mit keiner anderen Waffe zwingen die den Normalusern 
ihren Kram so sehr auf wie damit. 
Man sieht ja auch an den verzweifelten Lobbybemühungen wie ernst Microsoft 
dieses Problem nimmt. Die können gar nicht anders als jeden Versuch zu 
bekämpfen, ihren Kram nicht als das schlechthinnige BS, sondern eben eines 
von vielen hinzustellen. 

In unserer Schule läuft Win2000 mit einem Schutzsystem. Man kann dort nichts 
installieren. Der workaround geht so:

man legt Abiword.OpenApps mit dem odt-Zusatz als 6 MB-zip-Datei in einen 
allgemein zugänglichen Austauschordner. Ein Schüler kann das mit einem 
USB-Stick mit nach Hause nehmen. Oder er entzippt das gerade, wenn er am 
Rechner sitzt, klickt die .exe-Datei an und kann dann mit diesem Abiword 
jedes formatierte Dokument eben auch als .odt-Format speichern (oder 
eine .odt-Datei öffnen). Installiert wird dabei nichts. 
Damit hat jeder Schüler eine Alternative, die besser und kostenlos ist. Es 
gibt keine Ausrede mehr dafür eine Ausarbeitung im .doc-Format anzubringen.

Gruß,

Michael 
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