Hi,

ich sitze gerade hier vor meiner Debian 'etch' Installation und 'spiele' mit 'ner PCMCIA WLan Karte mit atmel Chipsatz.

Nach einigem googlen und lesen diverser Artikel im Linux-Magazin ist mir aber das Zusammenspiel zwischen Kernel, Udev und Modulen noch immer nicht so ganz klar.

Anscheinend erkennt wohl der Kernel ein neues Gerät (einstecken der PCMCIA-Karte) und teilt dies Udev mit.

Wer initiiert nun das laden des Moduls und wie wird entschieden welches Modul zu laden ist?
Anscheinend ja nun von Udev, aber wie?

Orginaltext aus dem besagten Artikel im Linux-Magazin:
/Um Usermode-Programme über den neuen Gerätestatus zu informieren, ruft der Kernel bei älteren Udev-Versionen das in >>/proc/sys/kernel/hotplug<< eingetragene Programm auf. Meist heißt es >>/sbin/hotplug<<. Es kann beispielsweise nötige Treiber laden und konfigurieren. Welche das sein müssen, ermittelt es anhand der erwähnten IDs. Moderne Udev-Versionen kommunizieren direkt mit dem Kernel und stoßen dieselbe Aktionen ohne Umwege an. Dann entfällt das Script ersatzlos./

Etch ist wohl mit einer modernen Version von Udev ausgestattet, es fehlt das Script gänzlich.

Ein Rätsel ist mir aber nach wie vor wie das mit den laden des Moduls abläuft und wo eigentlich der Eintrag "eth1" in /dev für die WLan-Karte abgeblieben ist.

Da steh ich nun ich armer Thor,
und bin so schlau als wie zuvor.

Irgendwelche Ideen?

Gruß,
Klaus
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