Moin,

> Nach kurzer Durchsicht gab es dann in der .tar.gz Datei ein -pl 
> Installationsscript.
Richtig, da gehts los. Damit schmeisst du das Zeug an den richtigen Ort
auf deiner Platte. Danach musst du noch vmware-config.pl ausführen, um
die VMWaremodule einzurichten, das wird dir VMWare aber noch sagen.
> 
> Da kam dann doch für mich die Frage auf ob es hier nicht doch ein .deb 
> für Debian gibt (zumindest nicht auf der VMWare Homepage) oder wie man 
> das .tar.gz Packet in die Packetverwaltung integrieren kann.
Meines Wissens gibt es keine, auch Google fördert nix zu Tage (es gibt
aber rpms, die zur Not umwandeln).

Brauchst du aber auch nicht zwingend. VMWare hängt nicht großartig von
anderen Paketen ab, das einzige was es braucht, ist ein funkionierender
Symlink zu den Kernelsourcen, damit das VMWare-Modul gebacken werden
kann und einen GCC. Dies sucht sich das Script aber selber.

Die Ebuilds unter Gentoo (@ Gentoouser: inzwischen ist auch der VMWare
Server im Portage) tun eigentlich auch nix anderes als das Paket am
richtigen Ort entpacken, das vmware-config.pl musst du auch noch
ausführen.

Die Scripte sind gut programmiert, VMWare erkennt früherer Versionen und
upgradet die automatisch.
> Wie sieht das den mit einer möglichen Deinstallation bzw. einem Upgrade 
>   von VMWare aus wenn man über das .pl Installationsscript installiert?
Dazu nimmst du dann 
/opt/vmware/server/bin/vmware-uninstall.pl


Have fun,
Thomas



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