Nein - wenn an den entsprechenden Kernelschnittstelllen sich nix geändert hat und es nur kleinere Änderungen waren an z.b. einzelnen Kernel-Modulen, dann muss das nicht bedeuten, dass man einen Treiber ständig neu kompillieren muss, es kann auch weiterhin funktionieren. Da das rüberkopieren meistens aber nicht sehr viel weniger Zeit beansprucht als make clean, make, make install, kompilliere ich den Kram eigentlich immer neu, auch um das Risiko zu vermeiden, dass ein Modul nicht mit dem neuen Kernel funzt und mir das probs bereitet mit Modul löschen, doch wieder kompillieren, etc.
Bei mir Unter Ubuntu ist das so ... letztens hatte ich kernel 2.6.15-26-k7, die module lagen unter /lib/modules/2.6.15-26-k7/ nach einem Update kam 2.6.15-27-k7, die module dafür lagen unter /lib/modules/2.6.15-27-k7/ Eventuell hätte es gereicht, das bereits kompillierte Modul einfach in das Modul-Verzeichnis des neuen Kernels zu schieben, aber ich wollte kein Risko eingehen und ned viel frickeln, daher hab ich es mit dem Module Assistant (siehe unten) schnell neu gebaut und installiert- Dieser Module-Assistant baut dir aus den Modul-Sourcen selbsttätig ein Debian-Paket ind installiert dieses, sodass das Modul danach rennt und über apt deinstalliert werden kann - oder an andere Leute weitergereicht werden kann, die den gleihen Kernel nutzen. Hab das demletzt mehrfach bei Ubuntu benutzt wegen realtime-Modulen, die ich für den Jack Soundserver gebraucht hab - weil der Package-Maintainer für eine neue Kernelversion nicht schnell genug hinterher kam, mir das Modul passend zu liefern ;) -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: Mailingliste der Penguin User Group <[email protected]> Gesendet: 25.09.06 10:11:10 An: Mailingliste der Penguin User Group <[email protected]> Betreff: Re: [PUG] Kernelsourcen unter Debian und Derivaten Kuberczyk Manfred schrieb: > Ich fahre im Moment mit "Sid" dort kommt das leider häufiger vor, aber mit > dem "module-assistant" wird einem schon etwas Arbeit abgenommen. Oh, was ist das? Dieser module-assistant? Ich erwähne hier mal ein Phänomen unter SuSE SLES9: Wir mußten damals das Kernelmodul für eine Emulex Fibre Channel LC101 Karte kompilieren, da die Treiber zum damaligen Zeitpunkt noch niicht von SuSE kamen. Nach den diversen Security Kernel Updates waren die Module, trotz dass eir die nicht neu kompiliert hatten, immer noch einsatzfähig... Zufall? -- Gruß Patrick -=> Verstehe die Technik und Du findest einen Weg sie zu umgehen <=- -- ---------------------------------------------------------------------------- PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org
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