Klaus Klein schrieb:
Halo Listlinge,
ich habe gerade meinen alten DS9300D DLT-Streamer ausgegraben und da
kam mir so die Idee dass eine vernünftige Datensicherung irgendwie Sinn
machen könnte. ;-)
Da hierbei durchaus mehrere Laptops und PCs zu sichern sind, denke ich
dass sich ein Client/Server Prinzip hier irgendwie schick anhört.
Wie sieht Eure Erfahrung mit diesem Thema aus bzw. welche Software
würdet Ihr empfehlen?
Klaus,
ich habe hervorragende Erfahrungen mit bacula [1] gemacht. Lasse ich auf
einem Compaq Proliant Server mit einem DLT III-Laufwerk laufen. Einer
der Vorteile ist die Modularität: die Funktionen
- Daten liefern: fd
- Daten sichern (z.B. auf Festplatte oder Tape, incl. Autochanger!!): sd
- Verwalten und Steuern: director
- Catalog verwaltung: z.B. auf MySQL, PostgreSQL, SQLite/SQLite3)
- Administrieren: console (text, wx oder gnome)
können auf unterschiedlichen Maschinen laufen, müssen aber nicht.
Mögliche Szenarien:
- Tape-drive, MySQL-server und zu sichernde Daten auf einer Maschine
(Debian Sarge), Console auf einer anderen (Windows XP): meine
LAMP-installation, getestet, OK
- Tape-drive, MySQL-server auf einer Maschine, zu sicherne Daten auf
diversen Windows-Clients, Console auf Windows XP: Test für
Client-Maschinen-Backup in 2 Schritten. 1. Schritt Bacula legt die Daten
auf Server-Platte ab, die im 2. Schritt auf Band gespeichert werden.
Die Möglichkeiten sind enorm, da man z.B. ein vom Backup-System
unabhängiges SAN/NAS zum hard disk-Backup nutzen könnte oder einen
dedizierten SQL-server mit der Katalogisierung betrauen kann, usw.
Und nicht zu vergessen: der simpelste Aufbau, alles auf einer Maschine,
wird natürlich auch unterstützt.
Meiner Meinung nach lässt sich das bis auf die (früher) fehlende
Mausschubser-Bedienung mit professioneller Löhnware messen.
Gruss
Silvério
[1] http://www.bacula.org/
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