>
> Also das mit Disketten formatieren ist so eine Sache. Hatte auch mal
> wieder 2 Disketten die sich verabschiedet hatten. Gingen partout nicht
> mehr zu formatieren. Meine Kiste hat sich dabei immer aufgehängt. Als
> Musiker hatte ich aber noch die Möglichkeit die Disketten mit meinem
> Keyboard zu formatieren. Und danach gingen sie auch wieder ohne Probleme.
> Ist schon irgendwie lustig.
Hallo Florian,
mein Rat nach dieser Kampagne:
1. Formatiere Disketten nur unter Linux mit den Konsolenwerkzeugen. Öffne
eine root-Konsole, tippe "mkfs" und dann die Tab-Taste:
[EMAIL PROTECTED] root]# mkfs
mkfs mkfs.cramfs mkfs.ext3 mkfs.msdos
mkfs.bfs mkfs.ext2 mkfs.minix mkfs.vfat
Dann wähle aus:
mkfs.ext3 /dev/fd0
(=> vorher: "umount /mnt/floppy" eingeben! Die Diskette darf nicht
gemountet sein)
Dann bekommst Du eine detaillierte Ausgabe, mit der Du etwa anfangen kannst.
2. Wenn Du sicher sein willst dass die Diskette auf irgendeiner XP-Kiste
gelesen werden kann:
formatiere sie dort wie immer. Dann boote Linux. Schieb die Diskette rein.
Dann gibst Du ein in die root-Konsole:
dd if=/dev/fd0 of=./xp.disketten.image.img
, return. Du erhältst dann dort, wo die Konsole ist, das Image dieser
XP-Diskette. xp.disketten.image.img
Wenn Du jemals ein Diskettenproblem hast:
boote Linux, gehe in den Ordner, wo diese Datei xp.disketten.image.img
halt ist, schiebe die zu formatierende Diskette ein (/dev/fd0 darf nicht
gemountet sein!) und tippe:
dd if=./xp.disketten.image.img of=/dev/fd0
, return.
Fertig. Das klappt immer. Außer natürlich die Diskette ist physisch defekt.
Ich will genauer sein: diese Diskette wirst Du unter Linux immer öffnen
können. Unter Windosen ist das nicht gegeben. Sollten die Daten wichtig
sein lerne mit SLAX umzugehen. Du hast dann einen USB-Stick in der Tasche
(SLAX braucht ca. 250 MB mit Zubehör) - und Du hast damit in
Minutenschnelle auf jeder Kiste (!) eine verwendbare Linuxinstallation.
Von minislack gibt es eine 70 MB-zip-Datei. Die kannst Du auf jedem dos-
oder vfat-Filesystem einfach entzippen, 1-2 Minuten. Dann hast Du dort ein
verwendbares Linux - z.B. für solche Diskettenprobleme.
Resume: Linux rocks! Der Pinguin verdaut (fast) jeden Fisch! Andere
brauchen Aquacultur-Pseudo-Lachs mit Konservierungsmittel... ;-)
Gruß,
Michael Bischof
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PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org
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