Hallo Liste ,halloMarkus Schönhaber: Das Problem - ich hatte geschrieben: > > Es > > klappt oft, vielleicht sogar meistens, aber wenn es nicht klappt erhält > > der Anwender keine Chance zu erfahren warum es so ist. Wenn ich (war wohl > > nur unter XP geht) aus der Zeichentabelle ein Zeichen wie "Ş" einfüge und > > die Datei dann speichere, werde ich eben nicht (!) darauf hingewiesen, > > dass die Datei jetzt als utf-8 gespeichert wird. Mache ich sie unter > > Windows 2000 auf, wie bei uns in der Schule, klappt es dann nicht. > Interessantes Beispiel. Wenn ich das nachvollziehe, werde ich unter XP > darauf hingewiesen, daß ich eine der Unicode-Optionen aus dem Listenfeld > "Codierung" wählen soll, weil ansonsten Zeichen verloren gehen. Tue ich das > und öffne diese Datei dann unter Windows 2000, funktioniert das wunderbar.
Ich habe das jetzt mehrfach versucht nachzuvollziehen. Nein, es geht bei mir daheim und in der Schule nicht so. Woher der Unterschied zu Deinem Resultat kommt weiß ich nicht. Unter win98 gehen diese Sonderzeichen in Textdateien nur in Ausnahmefällen. Man muß auch im Dateinamen dann klar machen dass man unter utf-8 gespeichert hat: "test.8.txt" (und muß die Kiste extra, als Ausnahme zum vorgegebenen Standardfall, so einstellen, dass man die Dateinamensendungen sieht), damit wenigstens die Adressaten eine Chance erhalten. Noch ziemlich viele Schüler haben win98. Manche Sonderzeichen erhalte ich überhaupt nur, wenn ich im Editor z.B. Times New Roman als Schrift einstelle. Erst dann lassen sie sich in die Datei kopieren. Und darauf muß ich den Adressaten auch in der Datei selber hinweisen. Bei Win 2000 und bei XP muß ich als Autor die Datei als utf-8 abspeichern. Dann wird sie auf der Kiste, auf der sie geschrieben wurde, immer automatisch richtig erkannt - auf einer anderen aber nicht! Dafür müßte ich, s.o., im Dateinamen klar machen dass es utf-8 ist. Dann kann ich sie unter Linux (KDE) leicht richtig öffnen, unter Windows manchmal. Mit dem Editor eine Datei explizit unter utf-8 öffnen geht wohl nicht. > Du wirst mich nicht davon überzeugen, daß Du mit diesem > Beispiel das KO-Kriterium für Windows gefunden hast ... Lassen wir das "KO-Kriterium" mal weg und bleiben wir im Alltag. Und da komme ich zu dem Ergbnis, dass unter Windows dieses Problem beim Datenaustausch verschiedener Leute mit Textdateien offenbar nicht lösbar ist. Wie ich das jetzt nennen soll lasse ich mal dahin gestellt. Jedenfalls kann ich als Geographielehrer (Sonderzeichen aus anderen Sprachen spielen da oft eine Rolle) den SchülerInnen nur sagen, dass sich Windows zum Austausch von Daten zwischen verschiedenen Leuten ganz schlecht eignet - eigentlich nur dann, wenn der Adressat bereit ist die dann entstehenden Kopfschmerzen auszuhalten. Unter Linux ist das gewöhnungsbedürftig, aber transparent und leicht lösbar. Textdateien sind 50-100 mal kleiner (und weniger störungsanfällig) als rtf-Dateien, doc-Dateien akzeptiere ich eh nicht. Markus, verstehe mich nicht falsch: mein Problem im Alltag ist dass die Leute wegen und durch Windows nicht die nötigen Grundlagen von IT lernen und dass deshalb die trivialsten Dinge schiefgehen. Gruß, Michael Bischof
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