> Am Montag, 13. November 2006 11:17 schrieb Klaus Klein:
> > > Das geht nicht! Also weder USB noch Floppy...
 
so, ein Schritt weiter. Bootet man Knoppix wird ganz am Anfang sichtbar, dass 
er eine Art DMA-Beschleuniger von IBM einsetzt. Da SLAX u.a. da nicht 
mitmachen ist meine Vermutung, dass die solch ein Modul nicht haben. Oder ist 
das abwegig? - Offenbar haben Knoppix (und Kanotix) wirklich die beste 
Hardware-Erkennung.

Jedenfalls ist Knoppix, von der iso, die man auf der Platte gespeichert hat, 
gebootet, die einfachste Möglichkeit auf dieser Maschine Linux erst einmal zu 
benutzen, bis man die Hardware-Tücken meistert. In dieser Form ist die Kiste 
so flink dass man selbst beim Öffnen von OpenOffice nicht einschläft.

XP hat sich gelöst, nachdem eine Partition dafür vorbereitet war. Auf einmal 
machte dann auch die CD mit (halt langsam => 50'). Aber ich finde Windows eh 
out of date - und auch das teure neue Vista ist gegenüber Symphonos OS oder 
vermutlich dem neuen KDE 4 auch veraltet, bevor es auf dem Markt ist. Und 
ehrlich: die Gründe habe ich benannt, ich selber mag nicht damit: es ist viel 
zu unkomfortabel und zu langsam zum arbeiten.
Zur Erinnerung: vorher waren auf /dev/hda3 nur 3 Linux-Parititionen (u.a. eine 
Ruine einer Suse-Installation). Bootet man mit der XP-CD kommt nur "Windows 
untersucht die Hardware...", viel Krach - und sonst nichts. Kein Angebot, 
vielleicht anders zu partitonieren oder so. Jetzt habe ich unter Linux die 
Partitionen eingerichtet, auch eine vfat für XP, wieder mit der gleichen CD 
booten, geht auf Anhieb. 
D.h. XP sagt: Du sollst sagen es gibt keine anderen Götter neben mir! Sonst 
fange ich gar nicht erst an...

Also, die Kiste macht Fortschritte. Für 1,2 GHz finde ich sie freilich sehr 
lahm im Verhältnis zu meinem eigenen Rechner (800 MHz AMD). Aber vielleicht 
sind diese Laptops eben so? Mit hdparm komme ich auf 10-13 MB/sec, was für 
einen 1,2 GHz-Prozessor doch wenig ist, oder? Zum Vergleich: ein 400 
MHz-Rechner läuft mit Slax bei 9-13 MB/sec, ein 800 MHz-AMD-Rechner mit einer 
IBM-Platte kommt auf 20 MB/sec, mit "tuning" bis 44 MB/sec.

Aber: mit SLAX auf dem Laptob kann man nur mit "nodma acpi=off" booten. Dann 
fängt er mit 6 MB/sec an und es geht schnell runter auf 1,5 MB/sec - damit 
kann man nicht mehr arbeiten. Bei XP ist der IBM-dma-Accelerator-Treiber 
dabei. Es geht flott.

D.h. doch: irgendwie müßte man bei anderen Distris mit einem richtigen 
Treiber/Modul versuchen von Anfang an (wohl dem Beginn des Bootens) diese 
Beschleunigung zu erreichen? Wenn nicht: CD scheint kaum zu gehen, elend 
langsam, macht heftige Geräusche. Ist das richtig?
 (Ich frage für Samstag: Probleme lösen unter LInux)

Gruß,

Michael Bischof 
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