hi,

ich war gestern ein wenig gefrustet, weil mir niemand klar und deutlich
sagen konnte, was nun eigentlich auf dem Plan stand.

Martin Schmitt schrieb:

> Kannst Du die Sache mit der Blasphemie auch präzisieren oder ist das nur
> ein dumpfes Vorurteil, weil Du Fedora irgendwie doof findest?

Ich habe mir die Webseite von yum angeschaut, da steht klipp und klar,
das eine Installation lokal nicht vorgesehen ist. In dem Buch (Koffler
Ausgabe 2006), welches die Teilnehmer haben, steht es ebenfalls.

Daher war für mich diese Anwendung für die Füße.
Als ich heute Vorort war, hab ich mir mal die yum config angesehen und
habe den "file: ...." eintrag gefunden. Da werden die Quellen per NFS
verteilt und yum kann sie darüber installieren.

Also hat sich dieses Thema erledigt. Da ich nfs verwenden kann, geht es
mit CD-Roms logischerweise auch, wenn ich weiß, welche CD der haben
will. Finde ich dennoch nicht praktisch dieses Konzept.

Allerdings mag ich Fedora wirklich nicht besonders, warum, keinen
Schimmer, frag mich nicht. Ich bin in dieser Hinsicht sehr naiv ;-)

> Dependencies werden genauso mitinstalliert wie mit dem Paketmanager
> "dpkg" unter Debian, nämlich garnicht.

nunja, das stimmt schon, allerdings werfe ich dann ein "apt-get -f
install" an, und dann werden die fehlenden Abhängigkeiten
nachinstalliert, und das ursprüngliche Paket, wird sauber eingebunden.

> man rpm: i=install. Schlägt fehl, wenn ein Paket schon installiert ist,
> daher nimmt man gern gleich im vorhinein -U.

ah, ok.

> Und Du willst morgen eine Redhat-Schulung halten?

Nein, darum ging es nie, und ich hätte es vollständig abgelehnt, genauso
wie ich eine reine SuSE Schulung ablehnen würde.

Das Problem war einfach:

Mir wurde ein handgeschriebener Zettel überreicht (Mi. 17:20Uhr), da
haben die aus den "Erinnerungen" vom letzten Jahr die Themen nochmal
aufgeschrieben (Beginn war 8Uhr, Aufstehzeit war 5uhr).

Unter anderem:

"Software Installation, Deinstallation mit RPM"
"Software übersetzen"
"Emacs"
[...]

Dann bekam ich mitgeteilt, es handle sich um Fedora Core 3. So. Nun
stand ich da mit alla' "Machen Sie mal"

> Als Schulungsteilnehmer würde ich Dich so zerlegen und wieder
> zusammensetzen, daß Du hinterher nicht mehr wüßtest, ob Du ein Junge
> oder ein Mädchen bist.

Das war jetzt fies ;-) Und wenn es tatsächlich so wäre, dann würde ich
Dir diplomatisch mitteilen: Du bist im falschen Kurs ;-)

Um es mal aufzuklären: Ich hatte es mit blutigen Anfängern zu tun. Sie
haben vorher noch nie mit Linux gearbeitet etc. Ich hab dann einfach die
Themen über Board geworfen und habe ihnen die Grundlagen mitgeteilt.
Denn, als ich anfing mit Emacs, RPM, etc. kam nur "ich peile nix" .

Mein geändertes Konzept kam an, und die Leute haben Spaß daran. Das
Problem habe ich häufiger. Da kommen Teilnehmer zu mir, die einen Kurs
für die Systemadministration gebucht, Linux aber noch nie gebootet haben.

cu denny

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