Hallo!
Kann mal ein bisschen zum besten geben, soweit ich mich noch erinnere.

VMware verwendet nur Vanderpool wenn 32 und 64 bit gemischt wird.
Richtig schnell ist der unbezahlbare ESX-Server der einen XEN-ähnlichen 
Ansatz nutzt. Bei VMware gibt es aber für Teile im Code der Gäste 
die für die Virtualisierung ungünstig sind Ersatz - das ist meiner 
Meinung nach die Kern-Kompetenz des Unternehmens.
Des wegen muß man bei VMware auch auswählen was für ein Gast-OS jeweils 
zum Einsatz kommt.
Bei XEN in der Paravirtualisierung enthält das Linux-Gast-OS solchen 
Code garnicht erst.

XEN führt Windows und andere voll-virtualisierte (also NICHT paravirtualiseirte 
Gäste) nach meinen Erfahrungen wesentlich langsamer aus.
Qemu wird dann für die Virtualisierung der Hardware (Netzwerkkarte, Grafik) 
verwendet, da es dort (noch) keine Frontend-Treiber gibt.
Das geniale mappen von einzelnen PCI-Devices exclusiv an einzelne Gäste 
funktioniert leider nur bei der Paravirtualisierung.
(Denny hatte vergeblich versucht eine ISDN-Karte für Asterisk in die 
VM zu mappen bzw. zu verwenden - gibts da neue Erkenntnisse?)

Lt. einem c't-Artikel hat das mit der Virtualisierung von Windows überhaupt
nicht geklappt - immer Abstürze. (War SuSE 10.1 glaube ich.)

FC6 setzt nun wohl eine CPU mit "PAE" voraus, was insbesondere bei einigen 
Notebooks wider erwarten NICHT gegeben ist.

MfG,
 Werner



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