Am Sonntag, 11. Februar 2007 11:05 schrieb Dieter Schütze:
> Hallo Michael,
> das kommt ganz darauf an was Du damit machen möchtest.

Vorführen, staunen lassen, das System Anderen erläutern (es ist sehr 
übersichtlich). Und das ideale Gegengift gegen diesen
        http://schule.homelinux.com/vista.cost.html
vista-Hype. Da wir uns Alle warm anziehen müssen, wie aus folgender Quelle 
folgt
 

http://binblog.de/2007/02/07/kopierschutz-welches-ubel-hattens-denn-gern/
"Was Steve vorschwebt, ist ein von Angst, Mißtrauen und Kontrolle bestimmtes 
Musikgeschäft. Konsumenten sollen ihre gekauften Tracks auf jedem Gerät 
abspielen können. Sie sollen jedoch Angst davor haben, Dateien an ihre Kinder 
oder an ihre Kumpels weiterzugeben, denn dank des Wasserzeichens wird immer 
festgestellt werden können, wer sie in Umlauf gebracht hat."
- es geht um digitale Wasserzeichen - kann es nicht verkehrt sein, wenn Leute 
an einfacher, übersichtlicher Software das Gerät als Werkzeug kennen lernen.

Ich bin nicht gut genug in diesen Dingen um das einzudeutschen. Selbst mit dem 
mitgelieferten Editor könnte ich nicht ohne eine längere Einlernphase Dateien 
schreiben und speichern. Aber ein Texteditor unter 10 KB Platzbedarf wird 
auch einen Laien "Oh la la!" ausrufen lassen. 

>
> 1. passt es nicht auf eine normale Diskette Du musst diese speziell mit
> http://www.phys.uu.nl/~heukelum/xdflinux/

Doch, es paßt auf eine Diskette. Ich habe es ausprobiert. Du mußt dazu nach
der Anleitung verfahren (bei mir ging nur xvesa, framebuffer nicht).  Also
woaf-0.2.0g-vesa-elmo.tgz herunterladen, in einem Ordner entpacken, dann mit 
der root-Konsole in den neuen Ordner "woaf-0.2.0g" gehen, dann "sh ./unwoaf"
ausführen, danach "sh ./makewoaf.sh" (vorher vielleicht noch 
"sh ./makewoaf-Config"). Zu diesem Zeitpunkt solltest Du eine Diskette im 
Laufwerk haben. Er schreibt dann, offenbar mit dd, direkt auf diese Diskette
- und diese zu booten klappt! 

> behandeln das bringt auf einigen Floppylaufwerken Probleme.

? Ich habe ein ziemlich altes Teil, dennoch ging es.

>> 2. sind die Angaben wiedersprüchlich da auf so eine Diskette 1,92 MB
> passen aber die kleinste Version die er anbietet 1,94 hat.
 
> 3. ist das ein 2.25 Kernel was wieder Probleme mit heutigen Rechnern
> (Hardware) mit sich bringt.

Ja, das wird man wohl ausprobieren müssen. Gestern hat ein Mitglied unserer 
PUG das ausprobiert. Bei ihm ging es auch.

 
> Mir ist erlich gesagt auch nichts bekannt (außer vielleicht ein altes
> QNX aber das ist kein Linux)  was mit X wirklich auf eine Diskette passt
> und zwar so das es auf den meisten Rechnern läuft.

Dieter, ich weiß nicht wie ich mit diesem Teil ins Netz komme (habe ISDN,
und kein Händchen für diesen "Formularkram"). Aber die dazu nötigen Sachen 
sind offenbar da.

Der Windowmanager liefert wirklich das gezeigte Bild. Man muß den Mauszeiger 
ganz nach unten geben, um die Taskleiste aufspringen zu lassen. 

Außerdem ist es das zweite mir bekannte 1-Disketten-Linux mit Xserver. Das 
andere, mit dem der Autor  aber wohl zusammen gearbeitet hat, ist im Paket
1diskx-1.2.4.tar.bz2 (das sind die Quellen). 

http://bike.folder.googlepages.com/1diskx-2.0.0.tgz - der Download.

http://freshmeat.net/projects/natld/  - die Projektseite.

Da sind aber wohl einige proprietäre Dinge drin. Freilich macht es Spaß die 
Seite nur zu lesen, köstlicher bissiger Humor. 

Dann existiert noch (aber das ist kein Linux): 
    http://www.menuetos.net/
 
Sieht noch schnuckeliger aus. Ja, ich weiß, diese Einfachteile sind gerade für 
Linuxanfänger nichts. Aber das Staunen kann ja auch Motivation generieren.

Gruß - und vielleicht viel Spaß damit?

Michael Bischof 
--
----------------------------------------------------------------------------
PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

Antwort per Email an