Hallo Michael,

ich fürchte, dass es noch viel schlimmer ist: Bisher halten auch nur die
wenigsten Windows User eine Firewall überhaupt nur für notwendig. Der
Besuch eines Linux Workshops lässt aber darauf schließen, dass diese
Leute sich überhaupt Gedanken um mögliche Probleme mit dem System machen.

Die Konfiguration einer Firewall verlangt aber nun einmal ein paar
grundlegende Kenntnisse über IP. Wer den Wunsch nach einer Firewall hat,
wird sicher auch schon wissen, welchen Zweck ein solches Gerät hat und
wissen, dass IP Pakete eben nicht von UPS transportiert werden und auch
kommen können, wenn man sie eigentlich garnicht will.

iptables & Co. werde ich den Leuten schon ersparen, denn wer iptables
bedienen kann, wird auch sonst mit Linux gut zurecht kommen.

Die Systemanforderungen sind ja sicher verständlich, den Rest erkläre
ich auf dem Seminar:

* Warum überhaupt eine Firewall
* DSL Anschluss
* LAN Anschluss
* Installation und Grundkonfiguration von IPcop

Dennoch habe ich da ein ungutes Gefühl, denn letztlich kann auf so einem
Workshop allenfalls Firewall-Halbwissen vermittelt werden, aber
schlimmer als ein völlig ungeschütztes Windows System kann es
andererseits auch nicht werden ;-)

Andere Seminare: Sicherlich wäre auch ein Linux Gameserver Seminar
interessant. Vielleicht findet sich dazu auch ein Referent.

Grüße
Christian

Michael Bischof schrieb:
> Ich finde das eine ausgezeichnete Idee, wohl eher für den Nachmittag.
> Falls Du es schaffst eine Sprache zu sprechen, die man verstehen kann
> (90% des hier Geschriebenen sind für "Außenstehende", die "Menschen vor Ort", 
> absolut unverständlich, die wissen auch nichts mit "Zonealarm" anzufangen)
> , wird ein Erfolg unausweichlich sein. 
>   

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