Am Sonntag, 25. Februar 2007 13:17 schrieb Tobias C. Rittweiler:

> Michael Bischof <[EMAIL PROTECTED]> writes:
> > Hier geht es um Vorführen, damit das Prinzip verstanden wird. Bei
> > windowlab wird in nur einer einzigen Datei konfiguriert. Ratpoison
> > dagegen will ein eigenes Sub-Betriebssystem haben.
>
> Wie meinst du das? Und wie kommst du darauf? Ratpoison wird auch von der
> ~/.ratpoisonrc aus "konfiguriert".

Sorry, das habe ich mit wmii verwechselt. Das will wohl zusätzlich ein 9P 
genanntes Subsystem. 

> (Das Problem mit dem Vorführen ist wohl, dass man dazu wohl jemand
> braucht, der den in Frage kommenden Windowmanager schon länger benutzt,
> um wirklich zeigen zu können, wie produktiver er ist. Der Vorteil dieser
> "minimalistischen" WM ist einmal, dass sie den benötigten Mauseinsatz
> minimieren, und andererseits, dass sie sehr stark adaptierbar sind.)

"Produktiv" auf dieser Veranstaltung meint aber auch: verstehbar. Weil die so 
leicht und klein sind geht das. Und sie haben ein bißchen Geek-Atmosphäre.
Windowlab kommt mit einem einzigen Skript zur Konfiguration aus; Ion3 sieht 
spartanisch, aber sehr ästhetisch aus. Fluxbox ist schon ein Schritt weiter 
zu den "großen" WM. 

Und obendrein habe ich jetzt noch JWM - bei xwoaf. Bootet in weniger als 10 
Sekunden auf einer Uraltmaschine mit 400 MHz. Mit X-Server und Browser!
2,6 MB RAM von 4 MB sind benutzt. Mit diesem Teil möchte ich gerne den Aufbau 
von Linux zeigen. Ja, das Ding bootet auch von Diskette, was halt länger 
dauert. (Und wenn wir vor aller Augen dieses Ding auch noch ans Netz 
kriegten, wow!)

Eine Hoffnung habe ich ja noch: 
Ich möchte dass wir den Leuten dort auch Linux als internationale 
Gemeinschaft, die gemeinsam was schafft, vorstellen. Ein Franzose hat einen 
Kinderlinux-Desktop geschaffen:
        http://sourceforge.net/projects/fpcbol
Würden wir es schaffen dieses Teil nicht nur auf einer Kiste zum Vorführen zu 
installieren, sondern, ganz wesentlich, Pakete (mit allen nötigen 
Abhängigkeiten) zu machen, damit das auch auf anderen Distris (rpm für 
Mandrake und evtl. Red Hat, deb für Debian/Knoppix, tgz für Slackware) laufen 
kann - und Alles so zu dokumentieren, dass es sich für Andere nachvollziehen 
läßt? Vielleicht auch als PUG-Wiki-Publikation? - Das setzt aber voraus, dass 
ein wirklich (Linux-) Fortgeschrittener sich dran setzt und sich über die 
Schulter schauen läßt. 

Das wäre doch was, nicht wahr?  

Gruß,

Michael Bischof 


 
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