Am Dienstag, 27. Februar 2007 00:10 schrieb Sebastian Gavajda:
> Michael Bischof schrieb:
> > Am Montag, 26. Februar 2007 22:18 schrieb Gerhard Berger:
> >> P.S. Um wieviel Uhr darf ich denn als Anfänger da antreten?
> >
> > Um 8.15-8.30 Uhr eigene Rechner aufbauen usw. ab 9 Uhr sollte es das
> > gemeinsame Frühstück geben.
> > => Definitive Teilnahmezusage nicht vergessen!
> >
> >> Holt man sich da ne Erkältung oder ist ratpoison nicht eine
> >> Art Gift? gr
> >
> > Tja, ein wenig googeln: es steht auf der Seite zwar "say good by to the
> > rodents..." - aber es ist ein sehr schlanker Windowmanager mit geek
> > flavour.
> >
> > Gruß,
> >
> > Michael Bischof

Danke, Sebastian! Auf die Schnelle, ich bin krank und habe Fieber: 
das Alles eh nur nachmittags - und alle schlanken Dinge ohnehin nur um 
Konzepte und Aufbau darzustellen, also als "Lernmittel". Auf keinen Fall, um 
Irgendjemanden davon zu überzeugen mit so etwas arbeiten zu sollen. 
Aber wenn Du, wie bei windowlab, einen Windowmanager mit nur einer einzigen 
Config-Datei konfigurieren kannst ist viel schneller und einfacher zu 
demonstrieren wie auch die anderen funktionieren.

Die Vielfalt von Linux - und sein Charakter als "Bewegung" - das sollte schon 
rüberkommen!

Gruß,

Michael Bischof 



>
> Ich denke, dass zuviel "Geek Flavour" Linux-Anfänger abschreckt. Ich
> glaube eher, dass die meisten Umsteiger etwas wollen, dass ihnen die
> Ergonomie von Windoof bietet und die wirklich auf ganzer Linie - also
> auch in Sachen Windows - Unerfahrenen brauchen auch eher Ergonomie und
> wollen keine Config Files mit Vi in der Shell editieren. So Dinge wie
> Fluxbox sind ja schön und gut, aber wenn sich die Veranstaltung an Um-
> und Einsteiger richten soll, dann ist man meines Erachtens besser damit
> bedient ihnen erst mal die Bedienung von Gnome und KDE näher zu bringen.
> Nach meiner Erfahrung kann man Leute mit Beryl eher für Linux begeistern
> (Hab' schon gestandenen und überzeugten Windowsadmins das ein oder
> andere "Wow!" damit entlockt) als mit einem total schlanken, dafür aber
> auch optisch total kargen Windowsmanager.
>
> Es ist mir schon oft aufgefallen, dass die Dinge die einen Linux Geek zu
> begeistern vermögen nicht gerade die Dinge sind, die die breite Masse
> der "vielleicht interessierten aber bisher zu schüchternen" potentiellen
> neuen Linuxuser vom Hocker hauen.
>
> Also ich habe bei uns zu Hause vor etwa einem 3/4 Jahr alles komplett
> vom Weltmarktführer befreit, aber meine Frau, die der typische Dau ist,
> plagen gewiß andere Sorgen, als wie sie sich einen "schlanken
> Windowsmanager" basteln kann.
>
> Dies war mein erster Beitrag und ich hoffe, dass man ihn nicht als
> Gestänker auffasst. Das liegt mir fern. Ich wollte eher konstruktive
> Kritik üben.
>
> Ich werde bei diesem Treffen nicht dabeisein können, da ich an dem Tag
> umziehe, aber hoffentlich bei einem der nächsten Treffen.
>
> Gruß
> Sebastian Gavajda
>
> PS: Vielleicht habe ich ja auch was falsch verstanden und "Anfänger"
> sind für die Gurus unter euch Leute die erst weniger als 5 Jahre
> Erfahrung in Shell-Scripting und Treiberentwicklung unter Linux haben...
> ;-))
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PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

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