Am Samstag, 31. März 2007 17:40 schrieb Denny Schierz:
> hi,
>
> Michael Bischof schrieb:
> > Wir reden von den gleichen Leuten, mit denen wir diese Veranstaltung
> > gemacht hatten, ja? Da würde ich sagen: nur eine der 3 Angebote von Denny
> > wäre locker eine tagesfüllende Veranstaltung gewesen. Deshalb sehe ich
> > das auch als
>
> Sowohl GRAD als auch Sysadministration sind auf drei Tage ausgelegt.
> Das absolute Minimum liegt bei zwei Tagen, und da müssen die Teilnehmer
> des Workshops schon ordentlich mitarbeiten, bzw. gut mitschreiben.
> Zwar händige ich die Folien am Ende ebenfalls aus, aber es ist eben doch
> besser, wenn man bei einer Unklarheit den Dozenten fragen kann.
> Es wäre völlig absurd, einen Anfänger- "Workshop" an einem Tag durch zu
> ziehen, da keiner solch eine Menge an Wissen in so kurzer Zeit aufnehmen
> kann. Daher mein Vorschlag an euch: verteilt es auf mehrere Wochenenden.
Danke, Denny! Da sind wir in der Konzept-Diskussion mittendrin. Im Rahmen der
Bedingungen, die wir hatten/haben, sollte man m.E. das Prinzip, den Aufbau,
erläutern. Dann Beispiele bringen - das Alles mit dem Hintergrund, dass die
eigentliche Lernarbeit daheim stattfindet.
Aber die Leute müssen ihre Kisten daheim erst einmal ans Netz bringen. Dann
müssen sie wissen wie man sich Hilfe verschafft. Einen Anfängerkurs, bei dem
der Anfänger mit einer Menge fertiger Sachen im Kopf nach Hause geht, können
wir nicht anbieten - wir wissen ja nicht einmal wer kommt, welches Alter,
welche Zahl!
Siehe Anhang a.roter.faden.skizze.txt, 2.1 KB
a.roter.faden.skizze.txt
Das ist bisher eher ein unfertiger Ablaufplan des Tages dort!
Gruß,
Michael Bischof
Der rote Faden
Die Einführung in Linux lief so ab:
Linux bootet jeden Schrubber...
Es wurde "xwoaf", ein älteres Linux auf 1 Diskette, gezeigt.
Man sah den Aufbau eines Linux-Betriebssystems - Vergleiche mit einem Auto:
- boot: Anlasser
- /bin und /sbin - der Motor
-/usr die Hilfsmittel (Vergaser, Luftfilter usw.)
-/lib die Einzelheiten der Einstellungen (Programmbibliotheken)
-/etc - die Feineinstellungen (Konfiguration) aller Teile, auch
Scheibenwischer, Innenraumbeleuchtung usw.
-/home/user: die Daten des Benutzers plus Konfiguration für diesen
Und nicht zu vergessen: der X-Server ~ das Armaturenbrett
Bei Windows sind Motor und Armaturenbrett eine Einheit, die man kaum
verändern kann. Folge: bei einem Fehler auf dem Armaturenbrett bleibt
der
Motor stehen => Reboot (= Neustart)
Unter Linux hat man jede Menge verschiedener Armaturenbretter.
Hängt der X-Server wird er mit Strg+Alt+Entf gestoppt: man stürzt vom
13. in den 12. Stock und läuft die Treppe wieder herauf. Und nicht ins
Erdgeschoss und wieder hoch!
Es wurden 2 ganz einfache Windowmanager (Armaturenbretter) gezeigt:
ion und windowlab
weil sie extem leicht und schnell sind. Wie immer bei Linux braucht man nur
wenige Textdateien bearbeiten um ihre Einzelheiten festzulegen!
Starten von Programmen
Doppelklick auf Icon auf dem Desktop
Softlink auf dem Desktop herstellen zur ausführbaren Datei des Programms
Unter KDE: Alt+F2 - Programm-Name eingeben
Rechtsklick auf eine Datei/Ordner
Pfadnamen: absolute und relative
Wichtig um auf der Konsole zurechtzukommen.
Konsole:
<programm-name>
<absoluter/pfad/zur/ausführbaren/datei/des/programms>
Die Konsole
Beispiele
cd
pwd
ls und ls -a
du -h
df -h
cat <absoluter/pfad/zur/datei/>
Was sind Optionen?
Installieren unter Linux
Als Beispiel wurde ein installiertes rpm-Programm mit "rpm -e
<programmname> entfernt und mit "rpm -Uvh <absoluter/pfad/der/rpm-Datei>
mit der Konsole installiert und aufgerufen.
Paketsysteme: Debian - .deb; Mandriva, Red Hat - .rpm; Slackware - .tgz
Ins Netz
Wie wartet man ein Linux-System
Regelmässig die log-Dateien in /var/log löschen - sie werden immer größer!
Den MBR sichern
--
----------------------------------------------------------------------------
PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org