Kai Wolf schrieb:
Nochmal Hallo,

Mahlzeit!


ich möchte den Thread auch kurz nutzen, um mich vorzustellen. Benutze seit einem guten Jahr Ubuntu und setze es derzeit auf meinem Thinkpad ein. Bin begeistert von Linux und komplett von Windows befreit. Ok, für manche Sachen hab ich noch Windows mit Virtualbox virtualisiert, aber ansonsten hab ich eigentlich gute Ersatzprogramme für Linux gefunden.

So soll es sein.


Auf thinkpad-forum.de wird geraten sich für Thinkpads einen eigenen, speziellen Kernel zu kompilieren (Besserungen beim Stromverbrauch, bessere Unterstützung usw.). Ich bin leider noch nicht allzu erfahren im Umgang damit und würde gerne wissen, ob man beim nächsten Stammtisch mir dabei ein bisschen *helfend* unter die Arme greifen könnte. Hier die beiden Threads auf thinkpad-forum.de in denen es um die Kernelcompilierung geht:

http://tinyurl.com/thinkpad1
http://tinyurl.com/thinkpad2

Den ersten Link kannst du getrost in die Tonne treten, da wird nur dummes Zeug von Leuten die keine Ahnung haben erzählt.

Der zweite beschreibt im zweiten Post oder so recht gut, wie man unter ubuntu kernel backt, und was man dazu braucht..

Die Konfiguration des Kernels selbst ist nicht so schwer, man muss sich nur mal ranwagen. Vor allem kannst du von der original Ubuntu .config 80% rausschmeissen, da dieser Kernel daraus ausgelegt ist, auf möglichst vielen verschiedenen Geräten zu funktionieren. Du kannst einfach mit make menuconfig/make xconfig im /usr/src/linux Verzeichnis (halb)/grafisch durchschauen, und Support für Hardware die du sicher nicht hast rausschmeissen.

Die aktuellen Vanilla (also ungepatcht) Kernelversionen laufen hervorragend auf Thinkpads. Auf meinem T60 läuft aktuell ein development snapshot von heute morgen, und vorher liefen alle 2.6.26-rcx und 2.6.26 selbst absolut reibungslos, Hibernate und Suspend funktionieren ohne weitere Konfiguration, Fingerprint auch, allerdings da 64bit natürlich nicht mit tp_smapi sondern mit thinkfinger.

Ich würde es an deiner Stelle einfach mal mit 2.6.26 von http://kernel.org/ versuchen, so wie es in dem Forumsthread beschrieben ist. Zuerstmal würde ich es genau so machen wie da, und noch nichts am Kernel ändern, dann sollte dein neuer Kernel auch booten. Wenns dann das erste Mal geklappt hat, kannst du das beliebig oft wiederholen, und dabei mit make menuconfig/xconfig änderungen vornehmen. Das ganze patchen brauchst du im allgemeinen nicht, und make oldconfig musst du nur machen wenn du eine neue Kernellquelltextversion nimmst, d.h. vor allem beim ersten Mal. Da kannst du alle Fragen durchentern, d.h. die Defaulteinstellungen nehmen.


cu
        Dieter


--
3rd Law of Computing:
        Anything that can go wr
fortune: Segmentation violation -- Core dumped
-- 
----------------------------------------------------------------------------
PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

Antwort per Email an