Am Mittwoch, 6. August 2008 18:25:35 schrieb Mathias Lustig:
 
> Deine Vermutungen sind vollkommen korrekt. eLux ist embedded Linux. Ich
> habe allerdings keine Erfahrung damit, da ich schon länger nichts mehr mit
> Thinclients am hatte und mit eLux basierten schon mal garnicht.

Danke, Mathias: was mich irritiert hat war die Aussage eines der Sysdadmins, 
Linux würde doch so gut kaum irgendwo benutzt - und dann sehe ich eLux als 
einzige Grundlage bei dem, was er täglich tut: die liefern per eLux alle 
Software an Thin Clients an vielen Schulen und öffentlichen Einrichtungen, 
deren Oberfläche etwas altertümlich aussehende Win2000-NT-oder 
so-Desktop-Anwendungen liefert, die für mich als Linuxer sehr lahm und 
umständlich bei der Arbeit damit erscheint. Ich habe dann gelacht und 
gemeint, ich mag Linux, weil ich faul bin und Komfort will - und 8-9 Klicks 
für einen Job, den ich mit zweien unter Linux mache erschienen mir nicht sehr 
einladend. 
Dafür versprach man aber , sozusagen auf Bestellung Software, mit der man 
arbeiten will, einrichten zu wollen, d.h. Freeware auf OpenSource-Basis, die 
unter Windows dann laufen muß, scheint zu gehen. Das ist gegenüber dem 
musealen Schnickschnack an meiner eigentlichen Schule natürlich ein 
Riesensprung vorwärts.

Gruß,

Michael Bischof 

Das Argument, München habe mit Linux aufgehört, ließ sich leicht widerlegen. 
Die haben sogar im April ein Joint Venture mit dem Auswärtigen Amt neu 
begonnen, um Synergien zu errreichen.


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