Hallo, > > Gibt es, schau Dir doch einmal star an. Von 1.0 ein Archiv erstellen und > dann mit star -diff die Unterschiede zu 1.1 anzeigen lassen. > Star kannte ich noch garnicht. Ich habe gestern mal angefangen die manpages zu lesen, ich werde mir das die Tage noch genauer anschaun. > Wie konnte das Problem ueberhaupt entstehen? > Das klingt ja erstmal wie eine typische Aufgabe eines beliebigen Paket- > managers. Gibt es keine normalen Pakete? Die Systeme werden mit Hilfe eines Tools (Elinos) der Firma Sysgo erzeugt. Bei Elinos gibt es RPM-Packete, diese werden auf dem Entwicklungs-Host installiert. Im Prinzip wird das gesamte System vom Bootloader über den Kernel, eigene Applikationen sowie das gesamte Root Filesystem über einen make aufruf erzeugt. > > Bei meiner eigen Distribution (hauptsaechlich Slackware basiert, wobei > ich auch Debian/Xandros erstelle) > hab ich eigene Pakete in einem eigenen /opt/$MEINS Zweig integriert. > Dann kann ich ganz normal die Pakete fuer die Distribution upgraden. > Eigene Pakete getrennt in meinem /opt/$MEINS subdir, koennen auch mit > dem normalen Paketmanager upgrades erhalten. > Nur Aenderungen die spezifisch fuer eine Maschine sind kommen nach > "/usr/local", hier ist der einzige Bereich, wo es manchmal Software > gibt, die direkt ohne Paket installiert wurde. Für dieses übersichtlich klingende System hast du meinen absoluten Neid! > Wo befinden sich bei Dir die Teile die ein Update brauchen? Ueberall im > System? "/etc"? Im Prinzip kann das ganze System betroffen sein. Das System ist in drei Partitionen gegliedert: / /home /config
Außerdem gibt es noch zwei Ramdrives /var /tmp Das System befindet sich auf Compact Flash Karten und ist im Normalbetrieb komplett Read Only (außer die Ramdrives). Das ist so, weil die Geräte zu beliebigen Zeitpunkten von der Spannungsversorgung getrennt werden können. > Kann der Rechner fuer ein Update runtergefahren und z.B. von einer > anderen > CF Karte oder CD gestartet werden, um wichtige libs wie glibc zu > erneuern? > Die Geräte sind meist in einer Fertigungsstrasse verschraubt und sollten optimaler Weise nicht geöffnet werden müssen. > Eigentlich ist rsync neben star auch eine gute Loesung, ich waere nur > vorsichtig mit den Optionen, um alle wichtigen Ordner und Files die > ausgenommen werden muessen, zu erhalten. Bei einem ungepflegten > System, wo > die Aenderungen nirgendwo vollstaendig dokumentiert wurden, kann es sonst > boese Ueberraschungen geben. Und bei Kundensystemen ... Über rsync habe ich auch schon nachgedacht, das benutzte ich z.B. für automatisierte Backups und bin damit sehr zufrieden. > Waere es nicht leichter ein ganz neues Basissystem einzuspielen und > nur die > Kundenerweiterungen einzupflegen? Ja, allerdings habe ich die Befürchtung, das ich nicht genug Speicher habe um die Daten für das Update zwischenzuspeichern. I.d.R handelt es sich bei den Änderungen auch um Kleinigkeiten, z.B Änderungen an irgendwelchen Konfigfiles in /etc Danke schonmal für die Anregungen, ich werde star und rsync nochmal genau unter die Lupe nehmen! Gruß, Gavin -- ---------------------------------------------------------------------------- PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

