Am Samstag, 7. Februar 2009 schrieb Christian Felsing:
> Hallo,
>
> kennt jemand von Euch auch brauchbare Open-Source Lösung für DNS
> basiertes Load Balancing ? Es geht darum, einen Verbund aus
> verschiedenen Servern zu entlasten. Wichtig wäre dabei aber, dass ein
> bestimmter Client immer wieder die gleiche IP-Adresse vom DNS bekommt,
> weil immer nur ein Server die jeweilige Session-ID kennt. Das übliche
> Round-Robin DNS Load-Balancing funktioniert hier also *nicht*.
>
> Am besten wäre es wohl, wenn für jeden Hostnamen ein eigener NS Record
> eingetragen wird. Der NS merkt sich dann die IP-Adresse, von der die
> Anfrage kam und die IP-Adresse, die er als Antwort gegeben hat. Kommen
> weitere Anfragen von der Client IP, dann bekommt der immer wieder die
> gleiche Server IP als Antwort, es sein denn der betreffende Server ist
> nicht mehr verfügbar oder überlastet.

In Richtung DNS würde ich auf keinen Fall weitersuchen. Das kann eigentlich 
nur in die Hose gehen. Alleine die verschiedenen Caching Mechanismen beim DNS 
sorgen dafür, dass du bei einem Server Ausfall etliche Kunden hast, welche 
eine Weile nicht mehr an deine Server herankommen. Das Loadbalancing an sich 
sollte ebenfalls sehr unsauber sein. Vor allem, wenn du Clients hinter einem 
Proxy hast, wird es sehr unschön.

Welche Open Source lösung dazu passt, kann ich dir allerdings leider nicht 
sagen, da ich bisher immer nur mit komerziellen Loadbalancern zu tun hatte.

Cluster und Loadbalancer auf Linux Basis soll es aber mittlerweile einiges 
geben. Sogar Lösungen, welche keinen seperaten Loadbalancer vorraussetzen.

Gruß

Mario Schmidt

>
> Viele Grüße
> Christian
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Es ist nie zu spaet, eine glueckliche Kindheit zu haben.
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