Michael Bischof schrieb: > wie die iranischen Internet-Jünger gegen die Zensur kämpfen ist ein eher > allgemeinpolitisches Thema. > Mit Linux hat aber wohl zu tun dass die Methode ,,deep package inspection" > offenbar mit Linux besonders gut geht: > > http://www.linuxfordevices.com/c/a/News/Linuxready-networking-SoCs-scale-to-40-cores/ > > Ist das fachlich korrekt? Ich selber verstehe von solchen Netzdingen leider > nur Bahnhof.
Was Du da ausgegraben hast, scheint ein embedded-Prozessor für Steckkarten zu sein, mit denen Deep Packet Inspection gemacht werden kann, ohne daß man den Prozessor damit belastet. Das ist vergleichbar mit einer Grafikkarte, die auch einen eigenen, auf genau eine Aufgabe zugeschnittenen Prozessor hat. Ich habe den Artikel so verstanden, daß diese Hardware nicht auf Linux aufbaut, sondern zu Linux und "Windows" kompatibel ist. Es soll Bereiche geben, wo Linuxkompatibilität ein entscheidendes Kriterium ist. ;-) Evolutionär gesehen führt an einer Technologie wie der DPI kaum ein Weg vorbei. Wer Header inspizieren kann, wird mit schnellerer und spezieller Hardware einfach irgendwann auch mal anhand der Payload filtern wollen. Mir persönlich würde das als recht interessantes Feld erscheinen. Zum Thema Linux kann ich nur sagen: Wenn man Open Source macht, muß man damit leben können, daß das Prinzip der Freiheit auch für Arschlöcher gilt. Hier noch was aus dem Themenkomplex, an dem Du bestimmt Spaß hast. Das Blog scheint relativ neu zu sein, aber da kommt bestimmt noch was: http://zensurinfrastruktur.de/ -martin -- Martin Schmitt / Schmitt Systemberatung / www.scsy.de --> http://www.pug.org/index.php/Benutzer:Martin <-- -- ---------------------------------------------------------------------------- PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

