IMHO:

Am 10. Januar 2010 20:03 schrieb michael <[email protected]>:

> wir hatten ja bei unseren Anfängerworkshops immer das Problem, dass zum
> Installieren von Linux auf einer mitgebrachten Kiste der User erst mal in
> eigener Verantwortung die Platte neu partitionieren mußte. Und da gab es ein
> potenzielles Haftungsproblem.

Wo siehst du da ein Haftungsproblem? Dem User wird klar gemacht, das
er sich vor der Spielerei erstmal mit seinem aktuellen System
beschäftigt und ein gelebtes Datensicherungskonzept besitzt, so dass
ein Datenverlust des Spielerechners keine Konsequenzen für ihn hat.
Alternativ ist ihm klar, dass dieser Rechner keine Daten speichert,
die ihm wichtig sind oder er sowieso mit dem Verlust (s)einer Platte
rechnen sollte. Bevor mit Linux gespielt wird, sollte der User erst
Zeit in diese Maßnahme investieren oder kann mit seinem System erstmal
nicht mitspielen. Evtl. beflügelt die Lust auf Linux dann seine
Tatkraft seine Datenlage in's reine zu bringen.

Denke gerade für viele "Anfänger" oder weniger versierte
Computernutzer ist es wichtiger Basiswissen im Bereich Verwaltung von
Digitalen Daten zu erlernen. Das Betriebsystem spielt für mich dabei
eher eine sekundäre Rolle:

- Welche Daten speichere ich wo digital?
- Wie sensibel sind diese Daten?
- Was bedeutet ein Verlust dieser Daten für mich?
- Welchen (monetären) Wert besitzen diese Daten für mich?
- Welche Maßnahmen kann ich mit minimalen/einfachen Mitteln umsetzen,
um meine digitalen Daten nachhaltig zu sichern und zu schützen?

> Der Linuxuser Quax hat nun einen brillant einfachen Live-Installer für
> fluxflux-sl (Slackware-basiertes fluxflux-Linux) entwickelt. Der installiert
> Linux unter Windows laufend auf die Windowspartition, von der aus es auch
> gebootet und genutzt werden kann, sozusagen wie ein Subsystem auf der
> Windows-Partition. Ist auch mit einem Knopfdruck komplett deinstallierbar.
> Und als Festinstallation ist auch die Performance anders als von einer
> Live-CD oder einem virtuellen System.

Dieser minimal invasive Ansatz gefällt. Ob die Performance besser als
bei einem virtuellen System ist, wäre noch aufzuzeigen.

Grüße, Stefan
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