michael schrieb:
> recht mit Deiner Bemerkung, ,,...dass es nur technisch versierten Personen
> möglich ist, einer solchen Überwachung zumindest teilweise zu entziehen." 

ganz so kompliziert ist es nicht mehr, das Netz ist noch im Aufbau.
Einfachere Zugangswege für Enduser kommen sicherlich auch noch. Unter
Ubuntu ist zumindest ein Ansatz für einen Client vorhanden. Der
Networkmanager hat mich zwar des öfteren schon an den Rand des Wahnsinns
getrieben, die OpenVPN Unterstützung ist sehr schlecht (wichtige
Features wie z.B. Proxy können darüber nicht eingestellt werden) aber
man kann damit auch einem Anfänger eine OpenVPN Config erstellen lassen.

> Ja, und das wäre dann die künftige Agenda von PUG Wiesbaden/Mainz? 
> Phantasiere 
> ich jetzt einmal. Denn von allein würde das wohl auch bei den 
> Fortgeschritteneren nicht gehen.

Erstmal muss die Infrastruktur da sein, allerdings fehlt noch ein
Filter, der zwar Laien durchlässt (nein, damit ist jetzt nicht die
Bundesarbeitsministerin gemeint ;-) Internetausdrucker aber nicht. Es
gibt da noch sehr viele, offene Fragen. Ein ISP würde einem bekannten
Abmahnanwalt nicht einfach fristlos den Internetzugang kündigen. Ein VPN
Betreiber kann dann schon eher machen. Ein ISP ist von den Leitungen
abhängig, der muss also irgendwo in der EU präsent sein und ist damit
rechtlich greifbar. Einen VPN Betreiber z.B. in Panama wird auch der
schlimmste Abzockanwalt nicht greifen können.

Mal eine Frage in Runde: Was ist denn die künftige Agenda der PUG ?

Viele Grüße
Christian

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