hi, momentan betreten wir (vor allem ich) ein neues Feld der IT: SAN. Wir sind nun dabei unser eigenes SAN aufzubauen, was halbwegs HA (wir werden nicht alles sofort schaffen, schon wegen des Geldes nicht) sein soll und da fehlt es ein wenig an KnowHow.
Kurz zu dem, was wir haben, bevor ich zur eigentlichen Frage komme: * LSI - 4 x 630J mit je 12 x 2TB SAS platten * LSI Megaraid SAS 9280-e8 * Zweimal eine "dumme" Intel Kiste (blanko für ISCSI Target) Unser Ziel ist es ISCSI an Clients rauszugeben und zwar, dass im Fall des Falles die Clients kaum etwas davon merken. Als Clients stehen vor allem Solaris10 im Vordergrund, od. auch mal ein Linux od. (Tux bewahre: ein) Windows. Das Problem ist nun, mit den vorhandenen Möglichkeiten, das Beste herauszuholen. 1. Problem: Wir haben nur je ein ESM Modul, heißt, wenn uns ein ESM abraucht, sind alle darunter liegenden Speichereinheiten nicht erreichbar inc. der abgerauchten. Die können wir später erst nachträglich einbauen 2. wie verkoppel ich die beiden ISCSI Köpfe so, dass beide für den jeweils anderen einspringen können? Normalerweise würde ich sage, ich ich haue DRBD auf die Volumes n und lasse dann per Heartbeat das Ganze überwachen. Nur in diesem Fall kommt der Speicher über die LSI Karte rein, weshalb wir dann in beiden jeweils eine Megaraid Karte benötigen (was auch schon so angedacht war). Weiß einer von euch, wie sich MegaRaid Karten verhalten, wenn sie über zwei separate Kabel auf ein und den selben Plattenstapel zugreifen? Auf Initiator Seite wäre das Multipath zum jeweils funktionierenden Kopf .... 3. Bei den Plattenstapeln haben wir uns für die Konstellation: 2 * (5+1) Raid5 (das Ganze dann * 4, aber wir sehen jedes Plattenstapel Rack als Alleinstehend und packen nicht ein Dateisystem über alle 4), welche dann wiederum zu einem Pool zusammengefasst werden (summa summarum ~14TB). In einem Pool liegen dann also zwei Raid5 Kombinationen. Hintergrund ist der, dass wir wohl Solaris10 als ISCSI Target einsetzen wollen und ZFS so performanter läuft, vor allem, wenn eine Platte aussteigt beim späteren Sync. In dem Pool wird dann ein Volume erstellt, welches dann per ISCSI raus geht. Das klappt soweit schon. Ob wir allerdings beim Solaris bleiben, hängt maßgeblich davon ab, wie gut sich das mit dem Failover auf den zweiten Kopf lösen lässt. Des weiteren frage ich mich: kann man dem ISCSI Enterprise Target unter Linux wirklich trauen? Also von seiner Stabilität her? Wenn ja, wären wir auch nicht abgeneigt statt Solaris10, ein Linux einzusetzen? (Wenn, eher CentOS, da die sich ja auf sowas spezialisiert haben od. doch Debian?) Das waren jetzt mehr so Gedankengänge, aber eventuell kann ja einer was von euch dazu sagen .... cu denny
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