Hallo,

>was ich an der Stelle noch vergessen habe zu erwähnen: Die SAS Platten
>müssen zuvor noch ein Raid5 od 6 über sich ergehen lassen und darauf
>kommt dann erst LVM.
>
>Das heißt im Failover Fall müsste zuerst raid aktiviert werden, dann
>LVM. Das macht das Ganze nicht einfacher.

So ist es... in diesem Fall ist es sehr wichtig, dass nur auf der aktiven
Seite des Clusters das RAID aktiv ist.

Die Variante mit CLVM aus meiner letzten Mail kann man hier getrost
vergessen, da für CLVM beide Clusterknoten Schreibzugriff auf das Device
haben müssten, was bei mdadm-raid nicht möglich ist.

Es bleibt also nur ein reiner Active-Standby Cluster. Aktuelle Versionen von
Heartbeat bringen das Ressourcenskript Raid1 mit, dass sich um das Ein- und
Ausschalten des RAID Verbundes kümmert. Trotz seines Namens müsste es
theoretisch auch mit anderen RAID Levels funktionieren. Ich habe
es allerdings bisher nur für RAID-1 (Host-based Mirror zwischen zwei
räumlich getrennten Storage Arrays) verwendet.

Wichtig ist ausserdem, in der /etc/lvm/lvm.conf einen Filter zu setzen,
damit LVM2 nicht versucht, auf den einzelnen Platten des RAID Verbundes
nach einem LVM Physical Volume zu suchen. Nur auf den zusammengesetzten
Devices (normalerweise /dev/mdX) darf gesucht werden.

Gruß, Harald
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