Hallo zusammen,
 
nach diesen vielen Spannung versprechenden Themenvorschlägen möchte ich mich auch einreihen.
 
Ich habe mich vor einiger Zeit mit Raspberry PI beschäftigt. Ziel meiner Beschäftigung damit war die Aufgabenstellung, einen preiswerten Fileserver für die Nutzung im meinem lokalen Netzwerk aufzusetzen. Dabei sollte der Fileserver so abgesichert sein wie ein Server bei einem Hoster, so dass man ihn auch ohne Bedenken ins Internet hängen kann. Raspbian ist mittlerweile soweit, dass es nach meinem dafürhalten hier keine Einschränkungen gibt. Als externe Festplatte nutze ich eine einfache USB-Platte. Stimmt, Performance ist hier manchmal etwas wenig gegeben, da ich aber keine Musik- oder Videos streame, sondern einfach mit Office-Daten arbeite, ist das für mich von zweitrangigem Interesse. Der Server dient mir als Lernobjekt, so dass ich dass gewonnene Know-how auch im Beruf einsetzen kann.
 
Besteht hier Interesse?
 
Viele Grüße
 
Georg
 
Gesendet: Sonntag, 27. Oktober 2013 um 14:32 Uhr
Von: "Randy Andy" <[email protected]>
An: [email protected]
Betreff: Re: [Trolug] Nochmal moegliche Vortragsthemen von Joel
Hi Joel und Listlinge.

Vielen Dank für deine Offerte an spannenden Vorträgen, deren Inhalte bis tief ins nächste Jahr hinein reichen dürften und allesamt sehr interessant und wissenswert klingen.
Oder wie Jens es so trefflich formulierte: "Stoff für ein mindestens 1-semestriges Seminar." und hierbei ging es lediglich um Thema Nr. 1! ;-)

Obwohl ich bereits 2x einen Vortrag von Jens Link, zum Thema IPv6 gehört habe und auch schon den Ein oder Anderen zum Thema LXC und KVM, würde ich mir sehr gerne dieses Thema von Dir näher bringen lassen. Das hat sicherlich mit deinem lockeren und kompetentem Vortragsstil zu tun, der stets ein Garant für praxisbezogene Wissensvermittlung war. ;-)

Thema 1 klingt für mich am spannendsten (Prio 1), da Du es anscheinend von einer ganz anderen Perspektive, als die üblichen Vorträge zu dem Thema, beleuchten möchtest.

Prio 2 wäre für mich das Thema Virtualisierung, aber eben mal mehr auf die praktischen Bedürfnisse der Privat-Anwender zurecht geschnitten, nicht immer nur von der Warte eines ISP aus betrachtet, denn ich plane noch nicht einen virtualisierten Server dort anzumieten um meine eigen Website dort zu hosten.
Dabei interessierten mich dann z.B. eher Fragen wie diese:
- Was bringt die Virtualisierung unter KVM und LXC für Vorteile im Vergleich zu Virtualbox, von Performance und Speicherbedarf abgesehen?
- Wie kann ich eine vorhandene Windows-Installation von beliebigen Rechnern, in einen für vorgenannte Virtualisierungsmethoden kompatibles Image überführen, so dass dieses dann eben virtuell ausführbar wird und man es nicht separat in die Virtuelle Umgebung installieren möchte.
Erst dadurch würde es nämlich möglich, vorhandene vorinstallierte Betriebsystem-Installationen in virtuelle zu überführen, für den Fall das mal wieder keine Installations-CD vorhanden ist.
So etwas würde ich mir mal für den Praxisteil wünschen oder zumindest eine konkrete Vorgehensweise der benötigten Schritte zur Nachahmung. Würde so etwas auch gehen, wenn ein Windows mit Bitlocker und per TPM verschlüsseltem Dateisystem installiert ist und wenn ja wie und könnte das überhaupt virtualisiert auf einem anderen Rechner laufen, der ja nicht die gleichen Hardware verwendet?

IPv6, solange ich noch nicht muss und mir mein Provider dafür extra Kohle abnehmen möchte (für die Bereitstellung einer festen IP-Adresse) für mich Prio 3.
Im praxisbezogenen Teil würde mich die Verwendung der private Extension besonders interessieren, rollierende IP, NAT unter IPv6 etc.




Am Sonntag, 27. Oktober 2013, 00:40:46 schrieb Joel Garske:
>
> Hiho liebe TroLUG,
>
snip

> In allen 3 Faellen wuesste ich gerne nen Monat vorher bescheid,
Bescheiiid! ;-)

> damit ich
> mich entsprechend vorbereiten kann. Die letzten Male hab ich die
> Erfahrung
> gemacht, dass bei meinen Spontan-Praesentationen der Inhalt auf der
> Strecke blieb, sorry dafuer. :)
>
> Ich wuerde mich ueber Resonanz freuen. Auch wenn bestimmte Themen fuer
> niemanden interessant sind, hoere ich das gerne - dann hoer ich auf,
> mich
> in dem Punkt aufzudraengen.
Nein bitte nicht, auch wenn Dein Angebot in der Vergangenheit anscheinend schon einmal unter den Tisch gefallen ist.
Hey Leute, wie konnte das bloß passieren! - hier haben wir anscheinend nicht aufgepasst und das sollte nicht wieder vorkommen.
>
> Liebe Gruesse und ein schoenes Wochenende wuenscht,
>
> Joel
>

Auch das Angebot von Jan hört sich spannend an und sollte nach meinem Dafürhalten Berücksichtigung finden.
Priorisieren in Konkurrenz zu Joels Vorträgen möchte ich das nicht ist aber für mich genauso spannend.
Ich bin mir sicher, dass Joel das zu seiner Entlastung irgendwann einschieben möchte, damit er nicht drei Monate am hintereinander Vorträger halten muss.

Jedenfalls scheint das nächste halbe Jahr mal wieder spannend und lehrreich zu werden und ich freue mich sehr darüber dass sich die TroLug auch weiterhin als wissensvermittelnde Institution erweist und sich damit wohltuend von anderen Lugs abhebt, die leider meist nur auf lockeres Zusammensein abheben.

Besten Gruß an alle TroLuger und auf Bald, zum nächsten Treffen.

Andy.

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