Lieber Georg,

wenn ich das richtig verstehe, möchtest Du Änderungen in der Konfi 
nachvollziehen können (Kürzel, wer was wann geändert hat). Das kann man wie Du 
sagst händisch direkt in den Config-Files machen.

Eine Alternative ist, das Bookkeeping der Änderungen _AUSSERHALB_ der 
Config-Files zu machen. Für die Konfigurationskontrolle meiner Konfig unter 
/etc verwende ich etckeeper [1]. Das läßt sich z.B. mit git kombinieren. 
Darüber könntest Du Änderungen tracken. Dir steht außerdem das komplette 
git-Instrumentarium zur Verfügung (z.B. commits, diffs, checkout). So kann ich 
z.B. auch zusammenhängende Änderungen an meheren Konfigdatein gemeinsam 
versionieren (ein commit).

Wäre das was für Dich?

Gruß, Jan

[1] http://is.gd/6mMi8Q


On 11. März 2014 22:25:09 MEZ, [email protected] wrote:
>Hallo Karl,
>
> 
>
>vielen Dank für Deine Antwort.
>
> 
>
>Es geht mir nur um Config-Files aus dem Linux-System, also z. B.
>/etc/resolv.conf oder /etc/network/interfaces.
>
> 
>
>Bei einigen Config-Files habe ich schon gemerkt, dass sie nicht mehr
>funktionieren, wenn man eine einzeiligen Kommentar einfügt. Sie
>funktionieren aber noch, wenn man den Kommentar an den einzeiligen
>Eintrag anhängt.
>
> 
>
>Ist es richtig, dass es für die Kommantare in Config-Files keine
>einheitliche Regelung gibt, sondern dass sie immer abhängig von dem
>jeweiligen Programm ist, dass diese Config-Files nutzt?
>
> 
>
>Ich freue mich über Deine Nachricht.
>
> 
>
>Viele Grüße
>
> 
>
>Georg
>
>  
>
>Gesendet: Sonntag, 09. März 2014 um 11:35 Uhr
>Von: Karl <[email protected]>
>An: [email protected]
>Betreff: [Trolug] Re: Kommentare in config-Files
>
>
>Hey,
>das kommt ganz darauf an ...
>
>Es kommt darauf an, für welche Programmiersprache die config-Datei
>verwendet wird. Danach musst Du als erstes schauen. Geht es um Python,
>C++, PHP usw oder um Anwendungen wie z. B. nginx, apache, mysql ...
>hilfreich ist, in eine bestehende Datei hineinzuschauen. Dann sollte
>ersichtlich werden, wie Kommentare zu setzen sind, weil gerade die
>Handhabung der Config-Datei in dieser selbst in Kommentaren beschrieben
>ist.
>
>Leichter zu sehen ist es, wenn Du einen Editor verwendest, der die
>Syntax der verschiedenen Programmiersprachen erkennen kann, weil er
>dann
>schon beim Öffnen die Kommentare farblich anders darstellen kann. Diese
>Fähigkeit eines Editors nennt man Syntax-Highlighting. Ich nutze z. B.
>vim, aber es gibt noch einige mehr ...
>
>In PHP sieht Kommentar so aus:
><?php
>echo "Dies ist ein Test"; // Dies ist ein einzeiliger Kommentar im
>C++-Stil
>/* Dies ist ein mehrzeiliger Kommentar
>noch eine weitere Kommentar-Zeile */
>echo 'Dies ist noch ein Test';
>echo '... und ein letzter Test'; # Dies ist ein einzeiliger
>Shell-Kommentar
>?>
>Quelle: http://php.net/manual/de/language.basic-syntax.comments.php
>
>
>In html sieht der Kommentar so aus:
>
><h1>Willkommen!</h1>
>
><!-- Kommentar: das obendrüber ist eine Überschrift -->
>
><p>viel Text</p>
>
><!-- und das ist ein mehrzeiliger Kommentar
>zu dem Text mit <p>...</p>
>Letzte Zeile des Kommentars -->
>
>Quelle: http://wiki.selfhtml.org/wiki/HTML/Kommentar
>
>
>
>In Python wird der Kommentar so gestaltet:# Dies ist der erste
>Kommentar.
>SPAM = 1 # Dies ist der zweite.
># ... Und nun ein dritter!
>STRING = "# Dies ist kein Kommentar."
>
>Quelle:
>http://python.net/~gherman/publications/tut-de/online/tut/node5.html
>
>
>Grüße Karl
>
>
>
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>[email protected]
>https://ml01.ispgateway.de/mailman/listinfo/trolug_trolug.de
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