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Liebe Freunde freier Software,

vielen Dank für Eure leidenschaftlichen Kommentare. Ich denke, das
bisherige Votum lassen mich von meiner ursprünglichen Idee Abstand nehmen.

> - Ich hoffe dieser Post landet an der richtigen Stelle - ich bitte
> im Voraus um Entschuldigung, wenn etwas schief gehen sollte. Mit
> der Liste von trolug in news.gmane.org habe ich echte Probleme. Mit
> anderen Listen nicht. Ich finde den Fehler nicht -

Hat anscheinend wunderbar geklappt ;-)

> Und nun zum Eigentlichen: Ich schließe mich voll und ganz dem
> freien Gedanken an, den Randy Andy äußert. Für mich wäre es ein
> persönlicher Horror, wenn das Wissen, was ich frei herausgäbe und
> frei sein sollte schleichend durch einen Dienst kommerzialisiert
> würde. Deswegen bin ich persönlich dagegen! So lange es freie
> Alternativen gibt, sollten diese auch genutzt werden.

Grundsätzlich stimme ich dem zu. Wo freie Alternativen da sind, sollte
man diese nutzen.

Eines sehe ich jedoch anders. Persönlich habe ich mich vor einiger
Zeit entschieden, meine "Veröffentlichungen" unter die relativ offene
Lizenz CC-BY zu stellen. Ich profitiere selbst stark von der
Veröffentlichungsbereitschaft vieler engagierter WWW-Nutzer und möchte
auf diese Weise meinen bescheidenen Beitrag zurückgeben. Hierbei
möchte ich die Hürden für die Nutzung meiner Beiträge so gering wie
möglich halten. Solange meine Urheberschaft angemessen berücksichtigt
wird (BY), ist mir auch eine kommerzielle Nutzung recht.

In der letzten Zeit habe ich zudem eine Reihe sehr netter Menschen
kennengelernt, die mit Freier Software ihren Lebensunterhalt verdienen.

Ich habe mir die Nutzungsbedingungen von Slideshare mal genauer angesehen:
http://www.linkedin.com/legal/user-agreement

Mit Nutzung von Slideshare gibt man keinesfalls das Urheberrecht an
seinen Werken ab. Freilich räumt man Slideshare ein Nutzungsrecht ein,
was aber auch grundsätzlich im Sinne der Nutzung dieses Dienstes ist.

Aber vermutlich geht Eure Kritik auch eher in die Richtung, daß die
Nutzung bzw. Unterstützung von Firmen mit fragwürdiger
Datenschutzpolitik als Befürworter von Freier Software nicht
angebracht ist. Dem stimme ich vorbehaltlos zu. Bei Diensten wie
Facebook oder Google+ sind die Dienste ja letztlich nur die Köder, um
die personenbezogenen Daten der Nutzer auszupressen und für Profiling
und gezielte Werbung zu nutzen.

> Erst vor Kurzem hatte ich ein sehr gutes Gespräch mit einem
> Linuxer, der mir noch einmal klarmachte wie fließend die Grenzen
> sind beim Verteilen von Informationen, Büchern, Arbeiten und
> Filmen. Ist es doch gerade die Bürgerpflicht der Tuxe in Tuxusland
> sich der proprietären Welt zu erwehren; so wie es jeder für sich
> verantworten mag. Ich war demjenigen sehr dankbar, denn im
> Nachhinein stehe ich noch mehr zu meiner Kündigung bei sky.

So, ich mach jetzt Schluß. Muß meine Facebook-Nachrichten noch
checken. Gerne können wir die Diskussion auch über WhatsApp
weiterführen ;-)

Gruß, Jan

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Comment: Using GnuPG with Thunderbird - http://www.enigmail.net/

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