Am 10.01.2015 um 12:56 schrieb Jonas Stein <[email protected]>: >>>> Anscheinend liegt das tatsächlich an dem grünen Balken in den Folien >>>> mit dem Farbverlauf. Ich nutze in Impress üblicherweise die >>>> Folienvorlage "LushGreen". In einer neuen Version habe ich dagegen die >>>> Folienvorlage "Standard" verwendet, die komplett puristisch ist. Das >>>> PDF ist dann keine 100kB groß. ... >> >> Schade dass die alte nicht mehr online ist. Hätte mich auch interessiert. > > Habe die alte Version zum experimentieren wieder hochgeladen: > > http://downloads.trolug.de/2015-01-08_trolug_jan_grosser_dnsmasq_broken.pdf ... > Beste Grüße, > > -- > Jonas Stein
Noch mehr Statistik... FYI: aufgeblasene Datei +----------------------------+--------+---------+ | Beschreibung | Byte | Prozent | +============================+========+=========+ | Bilder | 16452 | 1,85 | +----------------------------+--------+---------+ | Lesezeichen | 1766 | 0,20 | +----------------------------+--------+---------+ | Seiteninhalt | 778433 | 87,76 | +----------------------------+--------+---------+ | Schriften | 75447 | 8,51 | +----------------------------+--------+---------+ | Verknüpfungsanmerkungen | 156 | 0,02 | +----------------------------+--------+---------+ | Dokument Overhead | 5649 | 0,64 | +----------------------------+--------+---------+ | XobjektFormulare | 4835 | 0,55 | +----------------------------+--------+---------+ | Erweiterter Grafikspeicher | 965 | 0,11 | +----------------------------+--------+---------+ | Querverweistabelle | 3320 | 0,37 | +----------------------------+--------+---------+ | Insgesamt | 887023 | 100 | +----------------------------+--------+---------+ Die Methode mit pdftk den Hintergrund einmal als Referenz zu setzen, hätte hier definitiv geholfen. Ein hochaufgelöstes Pixelbild des Verlaufs wäre in jeder Hinsicht auch besser als Vektordaten. Es gibt einen Haken beim Mix von Vektordaten und Pixelbildern: Farbmanagement kann sich bei der Ausgabe unterschiedlich auswirken. Warum Verläufe bei alten PDF Formaten kritisch sind : Man kann radiale Verläufe nicht gut als Vektorobjekte im PDF ablegen, wenn man PDF 1.4 verwendet. Man muss für die Ausgabe alle gewünschten Zwischenstufen "mitliefern". Für lineare Verläufe werden häufig ein Pixel breite "Bilder" verwendet die in einer Maske skaliert werden. Das ist in der Ausgabe sehr effektiv. Sieht man, wenn man die Daten in Inkscape öffnet. Das geht bei radialen Verläufen nicht. Erst bei neueren Formaten kann man den radialen Verlauf mit Anfangs/Endobjekt und Parametern hinterlegen. Das kann aber in der Regel nur das Programm, dass den Verlauf erstellt hat. Beim "Einbetten" geht dies oft verloren und eine "kompatible" Version wird verwendet (oft beide in der Datei vorhanden). Ein paar Worte zu "Kompatibilität" und "Standard": Falsch verstanden sind das die schlimmsten Bremsen bei der Entwicklung. Kreative Lösungen sind gefragt. Jeder Standard hat Vorläufer und Nachfolger. Besser als "Versionierung" von Formaten, wäre eine saubere Verarbeitung von "Feature" Listen jedes Formats im Header oder Dictionary. So können bei gut gemachten Import Filtern (oder Libraries) auch Daten aus neueren Versionen soweit wie möglich gelesen werden. Leider hat das aber auch auf der "Laden" Seite nicht jeder drauf. Siehe CAD und hier PDF. Vermutlich ist die Render Strategie von Okular nicht für so große Display Lists ausgelegt, bzw. ist nicht der Lage irrelevante Details zu übergehen. z.B. macht es keinen Sinn Objekte zu rendern, die nur im Subpixelbereich unter 1/10 sichtbar wären. Da kann man schnell vorsortieren. Die Datei an sich ist völlig OK und bugfrei aber halt nicht "elegant". Okular ist auch bugfrei und eben auch nicht "elegant". Hier tanzt ein Elefant auf der Nase einer Maus. Praktische Anwendung des Wissens: In den 90ern habe ich oft Postscriptdateien (Vorläufer und Ahn von PDF) von Hand editiert, damit Sie aus dem Belichter kommen ohne dass der Stack überläuft. Ein Beispiel war der Master dieser Datei: http://www.brauerei-schimpf.de/cms/files/brauschema_neu_.jpg Die Vektorversion enthält jedes Detail bis zum Zacken der Kronkorken der Flaschen. Wiederholte Objekte wurden als Symbol hinterlegt und repetiert. Der Master wurde mit Adobe Illustrator 5.5 gemacht, das war die erste Version, die parametrische (lineare) Verläufe konnte. Die konischen in den Bottichen muss man auch heute noch von Hand machen. Prost! -- Armin
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