Hallo,

das wäre interessant für Linux-Anfänger wie mich und ein Grund, endlich mal den Weg nach Troisdorf zu finden ... dazu eine Anregung:

Unter Bezug auf Meinrads Beitrag vom 19.02.15 bzgl. seiner Probleme / Erfolge mit seiner Hardware unter Ubuntu / Mint wäre es schön, wenn jemand an Hand dieses Beispiels einmal exemplarisch etwas zu den nachfolgenden Fragen sagen könnte (qualitativ, nicht klein-klein):

Wie man liest, 'basiert Mint auf Ubuntu'. Was bedeutet 'basiert'?
Ich stelle mir vor, daß Mint von Ubuntu die grundlegende Struktur erbt, sozusagen Motorblock mit Getriebe, sprich den von Ubuntu konfektionierten Kernel mit systemnaher Software. Soweit ich es bisher verstanden habe, ist diese Struktur u. a. entscheidend für den Umgang mit der Hardware.
1. Wie kann es dann sein, daß Mint mit einer speziellen Hardware besser funktioniert als Ubuntu, von dem es diese Basis ja geerbt hat?
2. Warum ist Mint nicht einfach ein weiterer Desktop unter Ubuntu wie Xubuntu, Lubuntu oder Kubuntu, sondern warum eine eigene DISTRIBUTION, die sich bis vor einiger Zeit (oder immer noch?) noch nicht einmal in den Ubuntu Update-/Upgrade-Mechanismus eingefügt hat?

Dito aktuell bzgl. Bodhi Linux 3.0.0 + Enlightenment mit "Ubuntu 14.04 LTS unter der Haube" (heise online News 20.02.2015) - warum wieder eine eigene Distribution und nicht Enlightment einfach als zusätzlicher Desktop unter Ubuntu?

gruß wolf

Am 21.02.2015 um 18:33 schrieb Jan Grosser:
Hallo!

Ich würde gerne die jüngste Diskussion auf der ML aufgreifen und
anregen, unser April-Treffen unter das Motto "Linux Distributionen" zu
stellen. Folgendes stelle ich mir vor:

1. Einführung in das Linux Distributions-Konzept
2. Die Distribution "Gentoo Linux"
3. Erfahrungsaustausch zu versch. Linux-Distributionen

Andy und Jonas würden einen etwa halbstündigen Vortrag zu Gentoo
machen (Punkt 2). Zu Punkt 3 könnten dann alle Anwesenden Ihre
jeweiligen Erfahrungen einbringen. Punkt 1 sollte dazu dienen,
allgemein den Begriff der Distribution einzuführen. Fühlt sich jemand
spontan berufen, hierzu einen vielleicht 15 bis 20 Minuten dauernden
Kurzvortrag zu halten?

Was ist Eure Meinung hierzu?

Gruß, Jan

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