Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen und Ideen auf der
Mailingliste und im TroLUG IRC Channel.


>> ============ Stand der Dinge: [x] welcher Einplatinen Computer
>> ist dafür am besten?

Habe mich für einen Banana Pi Pro (bpi) entschieden.
Der hat ein Mikrofon und einen WiFi Sender auf der Platine. Eine
kleine Antenne ist auch im Lieferumfang. Neben einer SD Karte kann man
auch eine SSD 2.5" Festplatte per SATA anschließen.
Das war mir sehr wichtig, weil die SD Karten nicht sehr haltbar sind.

>> [x] Gehäuse mit Platz für alle Bauteile gesucht

> Ich baue die Gehäuse immer aus Lego. Würde ja auch zu einem
> Kinderzimmer passen.
> 
>> [x] Temperatur und Luftfeuchte auslesen klappt
> DHT22 wäre für diese Temperatur und Luftfeuchte in einem gut
> geeignet.

Ja, der ist prima. Den nehme ich.

>> [x] Linuxsoftware finden, die Mic ausliest und bei 
>> Schwellwertüberschreitung etwas macht.

SoX kann schwellwerte erkennen und dann aufzeichnen. [1]

   sox -t alsa default recording.wav silence 1 0.1 5% 1 1.0 5%

Getestet und funktioniert prima. Die Klangqualität ist auch gut.


>> [ ] womit Streamen?

> Für diesen Zweck schlage ich MPD vor. Das läuft prima auf dem
> Raspi und läßt sich super über python steuern. MPD nutze ich schon
> länger und habe über python z.B. eine Weckfunktion u.ä. damit
> spasseshalber gebastelt. Könnte ich mir auch gut vorstellen um z.B.
> auf Kommando eine Playlist mit Schlummerliedern für Babys
> abzuspielen.

Wie sendet man an MPD einen Stream, den dieser verteilt?
Hast Du dazu ein Beispiel?

Ich habe Tests mit icecast2 gemacht und kam zum Ergebnis:

- Darkice mit icecast2 aus dem raspbian linux erzeugen eine Zeitliche
Verzögerung von 15 Sec. CPU Last 25%,75%
Die Puffervorlaufzeit ist auf 0 bzw. 1 sec (Minimum) jeweils gestellt.
Dieses Problem scheinen sehr viele zu haben.

- Die Software in raspbian wurde nicht für mp3 streams kompiliert. Die
Pakete in raspbian sind recht alt. Darkice sucht nach OSS und kenn
noch kein ALSA, obschon das raspbian ALSA verwendet. Nur durch
Workarounds konnte man einen Ton überhaupt streamen.

Ich möchte daher als nächstes Gentoo auf dem Banana Pi Pro
installieren. Ich glaube raspbian ist klasse, wenn man nur die GPIO
ansteuern möchte. Sobald es etwas spezieller wird muss man entweder
Pakete bauen oder selbst kompilieren. Dann ist Gentoo der einfachere
Weg und die Software ist dann wirklich aufeinander abgestimmt.

Ich bin sehr auf den distcc Vortrag am Samstag gespannt.


[1]
http://superuser.com/questions/384748/command-line-utility-to-record-from-microphone

Beste Grüße,

-- 
Jonas Stein

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