Hi Torben und alle anderen TroLuger. Am Dienstag, 6. Oktober 2015, 13:03:22 schrieb Torben Keil: > Moin zusammen, > > ja, das Thema "Video" klingt doch nicht schlecht. > Ich hatte vergangenes Jahr auf der FrOScon auf unserem Stand ja auch > Video-Editing vorgeführt. Von dem ich zwar wusste, aber zu der Zeit dann doch in irgend einem anderen meiner vorgeplanten anzuhörenden Vorträge gesessen hatte. Daher freue ich mich auf eine zweite Chance mal zu sehen wie das ein Anderer so macht, zumal ich auch seit einiger Zeit Kdenlive gegenüber Cinelerra bevorzuge.
Mit dem Videoschnitt angefangen hatte ich so ca. 1994, mit einer SVHS-Camera mit VITC Timecode und einem SVHS-Videorecorder mit integriertem Schnittcomputer, der besagte Camera per Steuerkabel, als Zuspieler Bildgenau ansteuern konnte. Damit waren dann per Online-Editing [1] schon mal Bildgenaue harte Schnitte möglich. 1996 schaltete ich mir dann noch eine Fast Movie Machine II [2] dazwischen und konnte (Heute würde man sagen musste) dadurch Videos in Echtzeit Mischen, Überlagern, überblenden. Da dieses dann aber in Echtzeit geschehen musste, war das naturgemäss nicht mehr Bildgenau möglich, sondern eher Gefühlssache und daher wenig verlässlich. Parallel experimentierte ich schon zu Windows 95 Zeiten mit dem ersten nichtlinearen Videoschnitt, mithilfe einiger preiswerter Digitizer-Karten wie z.B. der Miro D1 herum. [3] Doch für mich damals bezahlbare Modelle waren einfach noch zu Verlustbehaftet, als dass dies eine Verbesserung gegenüber meiner SVHS Schnittmöglichkeiten hätte darstellen können. Erst als ich mir wenige Jahre später die Videoschnittkarte FAST AV Master 2000 zulegte, wurde nichtlinearer Videoschnitt für mich in brauchbarer Qualität unter Win98, NT und später unter Win 2000 benutzbar. Später konnten dann ja sogar bessere Grafikkarten den Digitizer-Job übernehmen, um die analogen Signale der Videokameras verlustarm zu digitalisieren und auf dem PC zu speichern. Heute ist die Übertragung zum PC dank verbreiteter Schnittstellen ja kein Problem mehr, die Mühen der Nachbearbeitung, die Anwendungsfreundlichkeit und Qualität der Software, stehen dagegen nach wie vor auf einem ganz anderen Blatt. Insofern ein schöner Einstieg in ein sehr umfangreiches Thema, mit dem man sicher viele Vortragsstunden füllen könnte. > > Da wir (meine Familie und ich) gerade eben in unser neu gebautes Haus > umgezogen und jetzt alles am Einrichten sind, muss ich darauf hinweisen, > dass ich zur Zeit so richtig gar keine Zeit habe einen Vortrag > vorzubereiten. Geht mir seit meinem Wasserschaden ähnlich. ;-) > Ich kann einfach meinen Rechner mitbringen und Kdenlive > vorführen. Besser Du als ich :-)) > Wenns von Interess ist, kann ich auch noch etwas zu "Musik machen unter > Linux" zeigen - evtl. auch ein, zwei Termine später. Vielleicht besser später, denn erstens könnte man damit ein weitere Thema befeuern und zweitens siehe Rainers Begründung zur Planungsvorbereitung des LPD. > > > Wenn es so oky ist für Euch..? Dann kann ich das machen. Voll ok für mich! > > > Viele Grüße, > Torben Besten Gruß, Andreas. [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Online-Editing [2] http://www.amazon.de/Digital-Video-Karte-Fast-Movie-Machine-ID5755/dp/B009SFLG92 [3] https://shop.heise.de/katalog/formatsprung
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