Hallo Jörg,

Dieses Problem kenne ich schon solange ich bei (Apache)OpenOffice(.org)
mitmache (Nov. 2004). Es gab und gibt immer schon ein Bedürfnis die
Community Version neben oder anstelle der Distributionsversion zu
installieren.

Diesem tragen wir in unserer Installationsanleitung auch Rechnung, die
so zumindest für die debianbasierten Distributionen immer noch gilt. Für
andere Distributionen kann ich das nicht beurteilen.

Es ist nicht trivial AOO so zu bauen, dass es in ein
Distributions-Repositorium aufgenommen werden kann.

Es müssen sich also freiwillige finden, die sich damit beschäftigen wie
dies bewerkstelligt werden kann. Das bezieht sich auf das Bauen und Packen.

Ich weiß, dass es schon zu OpenOffice.org Zeiten sehr viel Aufwand war,
dies fürs offizielle Repo zu bauen.

Grundsätzlich gilt dies für alle Repos der Distributionen.

Gruß

Mechtilde


Am 11.07.2013 15:32, schrieb Raphael Bircher:
> Am 11.07.13 15:03, schrieb Jörg Schmidt:
>> Hallo *,
>>
>> vielleicht wäre es eher eine Diskussion für die internationale
>> dev-Liste, aber ich würde mich über orientierende Aussagen freuen.
>>
>> Wie ist der Stand von AOO in allgemein verbreiteten Linux-Distributionen?
>> Gibt es Distributionen die AOO in ihren Repositories direkt anbieten?
>> Gibt es alternative Repositories die man nutzen kann? Oder muss man
>> grundsätzlich händisch installieren?
>>
>> Anlass der Frage ist das ich mich mit:
>> http://www.heise.de/ct/projekte/c-t-Surfix-Sicher-im-Web-1380126.html
>>
>> beschäftigt habe und man dort angeblich, weil auf Ubuntu basierend,
>> alles nachinstallieren kann was Ubuntu anbietet.
>> Weder gelingt mir das, sondern ich bekomme immer nur eine _begrenzte_
>> Auswahl von Unbuntu zur Nachinstallation angezeigt, noch gelingt es
>> mir über den Paketmechanismus überhaupt dort AOO zu installieren, weil
>> ich schon zu unwissend bin eine geeignete Paketquelle anzugeben (falls
>> eine solche überhaupt existiert?).
> Unter Ubuntu gibt es eine PPA Package von Apache OpenOffice. Wie gut die
> wirklich ist weiss ich noch nicht. Fedora hat so weit ich weiss
> beschlossen, die 4.0 wieder aufzunehmen. Bei Debian ist zur Zeit wohl
> noch niemand gefunden, der die Packete macht (was bei Debian offenber
> recht aufwändig ist). Von Debian Anwender Seite hört man allerdings
> immer wieder den Wunsch AOO zu haben. Allerdings ist der
> durchschnittliche Debian Anwender relativ versiert, und hat kein Problem
> LibO zu kicken und AOO zu installieren. Von SUSE weiss ich noch nichts.
> 
> Apache OpenOffice will wieder in die Distros rein, mit der 4.0 werden
> wir das Problem bestimmt noch stärker adressieren.


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Description: OpenPGP digital signature

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