Hi Micha, *,

2013/5/23 Micha Kuehn <[email protected]>:
> Christian Lohmaier schrieb:
>
> Wie portabel ist denn so ein LO? Kann man es, wenn man es unter OpenSuse
> erstellt (*.rpm) auch unter Ubuntu (*.deb-Pakete) nutzen?

Ja - die offiziellen rpms/debs sind vom Inhalt her identisch, die
werden nicht einmal auf einem rpm-basierten system und dann einmal auf
einem deb-basierten System gebaut. Da wird einmal kompiliert und die
binaries dann in rpm und deb gepackt.

Aber kommt natürlich darauf an, welche Optionen beim Kompilieren
verwendet wurden. Die Distro-Version von SuSE kann auf Ubuntu laufen
oder auch nicht, genauso umgekehrt.

> Und was ist mit evtl. Abhängigkeiten? Abhängige Pakete müssen doch auch auf
> dem Zielsystem installiert sein?!

Ja, aber nur, sofern man solche Abhängigkeiten auch erzeugt, sprich
die entsprechenden --with-system-foo configure-Optionen verwendet.
Macht man das nicht, wie bei den offiziellen Builds, so haben die
Pakete keine (nennenswerten) externen Abhängigkeiten, alles wird
mitgeliefert.

Einzige "Hürde" ist die glibc, deshalb werden die offiziellen Build
auf einer etwas betagteren Distro-Version gebaut, um die
glibc-Abhängigkeit auf einer uralt-Version zu belassen, so dass es da
keine Probleme gibt.

Also ja: Man kann problemlos unter OpenSuSE Pakete für Ubuntu
erstellen (sofern sie sich in der glibc-Version nicht inkompatibel
unterscheiden/bzw. muss man auf dem System mit der älteren glibc
bauen) dazu installiert man sich das entsprechende pakettool
(dpk/rpmbuild) und nimmt --with-epm und ggf --with-package-format

ciao
Christian

-- 
Liste abmelden mit E-Mail an: [email protected]
Probleme? 
http://de.libreoffice.org/hilfe-kontakt/mailing-listen/abmeldung-liste/
Tipps zu Listenmails: http://wiki.documentfoundation.org/Netiquette/de
Listenarchiv: http://listarchives.libreoffice.org/de/users/
Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert

Antwort per Email an