Hallo Wolfgang,

Vielen Dank für deine Mail, die mir letzten Endes den entscheidenden 
Hinweis gab, wobei die anderen auch eigentlich richtig lagen.
Wie gesagt eigentlich

Am Sonntag 26 Mai 2013 schrieb Wolfgang Jäth:
> Am 26.05.2013 19:22, schrieb Matthias Müller:
snip

> > Ich möchte folgendes erreichen:
> > Wenn Wert in Zelle C:Zeilennummer <= 1 soll die Zeile rot werden
> > Wenn Wert in Zelle C:Zeilennummer > 1 und <= 2 soll die Zeile gelb 
> > werden ansonsten soll nix passieren.
> > 
> > Folgende Bedingungen verwende ich, aber es wird nur alles gelb
> > $Tabelle1.$C3 >= 1 & $Tabelle1.$C3 < 2              dann    gelb
> > $Tabelle1.$C3 < 1                           dann    rot
> 
> Erstens stellt '&' kein /logisches/ Verknüpfungszeichen dar, sondern
> verknüpft /Texte/ miteinander (die Formel '=0&1' ergibt nicht etwa den
> Wert FALSCH, sondern den Text "01").
Genau diese Wissen hat mir etwas gefehlt. Die Hilfe war hier wohl irgendwie 
irre führend oder ich hab's nicht richtig gelesen. VB-Script kennt den 
gleichen Operator.
> Du müsstest für mehrere Bedingungen
> die Funktion UND (bzw. ODER) verwenden, also  'UND($Tabelle1.$C3 >= 1;
> $Tabelle1.$C3 < 2)' schreiben.
Genau das war eigentlich gemeint.


> Zweitens frage ich mich, ob Du wirklich für *alle* Zeilen den Inhalt von
> *C3* prüfen willst,
Nein natürlich nicht.

> oder nicht doch diesen nur in der /dritten/ Zeile,
> und in der 4. Zeile dann C4, usw.
Genauso

> In diesem Fall (was ich vermute)
> dürftest Du keine /absolute/ Adressierung ('$') verwenden.
Wenn du nochmal liest wirst du feststellen, dass die relative Adressierung 
nur für die Spalte, aber nicht für die Zeile gesetzt ist. :-)

> Und die
> Benennung der Tabelle kann man sich btw. auch sparen, solange man in der
> gleichen Tabelle bleibt.
Da scheiden sich die Geister, das hat mir LibO so eingetragen, als ich auf 
die Zelle geklickt habe. Dadurch wird die Adressierung auch vollständig und 
ich kann es notfalls per Copy-and-Paste übertragen.

Die Tabelle ist nur ein kleiner Teile der Überwachung des monatlichen 
Druckaufkommens im CAD-Umfeld.

> Außerdem ist die Reihenfolge der Abfragen ungünstig gewählt, denn *so*
> herum musst Du in der ersten Bedingung auch die zweite Bedingung /mit/
> überprüfen. Wenn Du /zuerst/ auf '<1' prüfst, wird die zweite Abfrage
> sowieso nur noch auf Werte >= 1 angewendet, Du kannst Dir dort also
> diesen Teil der Bedingung sparen (und wärst damit gar nicht in die
> Verlegenheit gekommen, fälschlich das Textverküpfungszeichen zu
> verwenden).
> 
> Wenn Du also einfach
> 
> 1.    wenn    C3<1    dann    rot
> 2.    wenn    C3<2    dann    gelb
> 
> abfragst, sollte es wie gewünscht funktionieren.
Ja genau. Das ist aber auch die Krux an der Sache. Den dadurch bin ich 
gezwungen von Klein nach Groß die Bedingungen zu prüfen.

Ich hoffe so ist es verständlich:
Wert <= 1 -> ja -> Zelle rot
          -> nein -> Wert <= 2 -> ja -> Zelle gelb
                                  nein -> Wert <= 8 -> ja -> Zelle blau
                                                       nein -> Prüfung
In dieser Kette geht es weiter mit zB 12, 17, 25 (willkürliche Werte). 
Jetzt muss ich aber zusätzlich zB 18 und 21 prüfen.
Dann bin ich gezwungen die Kette an zwei Stellen auf zu brechen und die 
Bedingungen zu verschieben. Das umgehe ich, wenn ich auf Intervalle prüfe. 
Dann spielt die Reihenfolge keine Rolle mehr und ich kann die Kette 
jederzeit erweitern.

Folgende Bedingungen verwende ich jetzt:
($2013_April.$D3 >= 1)   UND   ($2013_April.$D3 < 2)            dann gelb
$2013_April.$D3 < 1                                             dann rot

Hier kann ich jederzeit erweitern um zB
($2013_April.$D3 >= 1,5)   UND   ($2013_April.$D3 < 1,9)        dann blau

in dem ich einfach eine zusätzliche Bedingung definiere, ohne Rücksicht auf 
die Auswertungsreihenfolge zu nehmen und die zweite Bedingung lasse wo sie 
ist und dort anpasse.

-- 
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Müller
(Benutzer #439779 im Linux-Counter http://counter.li.org)
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