Hallo,

Am 14.12.2017 um 17:07 schrieb Thorsten Schöning:
Das Problem ist nun, dass LO anscheinend bestimmte Rechte willkürlich
neu setzt und mir damit unnötige Probleme macht.

etwas ähnliches habe ich mit dem Texteditor kate, den ich u.a. benutze, um Scripte in /usr/local/bin zu bearbeiten. Dabei sind die Eigentümer als root:users gesetzt (nur root soll ändern dürfen, root und users dürfen ausführen). Nach der Bearbeitung mit kate sind die Eigentümer stets root:root, so dass die Scripte nicht mehr für users ausführbar sind. Bislang habe ich noch keinen anderen Weg gefunden, als die Eigentümer im Nachgang manuell mit chown zu korrigieren.

Im ersten Anlauf erkläre ich es mir so, dass beim Speichern die Datei nicht geändert, sondern neu geschrieben wird; soweit eine Sicherung konfiguriert ist, wird die "Nutzdatei" einfach umbenannt und anschließend neu angelegt und geschrieben. Dadurch behält die Sicherungsdatei (so vorhanden) die Eigentümer- und Rechteeinstellungen, während die neu angelegte Datei sich nicht daran orientiert, sondern an wasweißich -so richtig habe ich das auch noch nicht herausbekommen.

Auch bei mir gibt es mit ganz normalen Dateien in den /home Verzeichnissen gelegentlich Probleme, bspw. wenn ein Datenabgleich (hier automatisch bei jedem An- und Abmelden) im User-Kontext erfolgt. Hat bspw. ein anderer Nutzer eine Datei erzeugt oder bearbeitet, und sind dabei solche Rechteverschiebungen aufgetreten, kann eine betroffene Datei u.U. nicht geschrieben werden, der Abgleich schlägt fehl. Dabei betrifft es nicht nur LibreOffice-Dateien, sondern alle möglichen. Deshalb bin ich dazu übergegangen, dem Datenabgleich ein entsprechendes Script voranzustellen, etwa so:

chmod -R u+r,u+w,g+r,g+w,o-r,o-w,o-x /home/groups/*
chown -R :immobilien /home/groups/immobilien
chown -R :finanzen /home/groups/banken-versicherungen
chown -R :finanzen /home/groups/steuer
find /home/groups -type d -exec chmod 2770 {} \;

Damit bin ich zwar auch nicht so richtig zufrieden, weil ich weiß, dass das keine Lösung, sondern nur ein hilfloser Workaround ist, und ein ziemlich schmutziger dazu. Aber es hilft vielleicht erst einmal über die Zeit, bis eine richtige Lösung gefunden ist.


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Mit freundlichem Gruß                                 Best regards
                           Boris Kirkorowicz

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