Hallo Gerhard, vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.
Ich teile mal auf, hier zunächst nur das Thema
kaskadierende Vorlagen
Vorweg: Ich nehme zur Kenntnis, dass das so nicht funktioniert und kann
damit (gut) leben.
Allerdings hatte ich das Handbuch so verstanden, dass eine Verknüpfung
der Vorlagen ausdrücklich empfohlen wird. Dort könnte man vielleicht auf
die Einschränkungen aufmerksam machen?
Ich war nämlich echt überrascht, denn grundsätzlich erscheint mir die
Aufgabenstellung nicht unlösbar: Unter der Voraussetzung, dass nur eine
Richtung (von oben nach unten) zugelassen wird (von CALC_MASTER ->
CALC_FirmaA -> CALC_FirmaA_Projekt1 usw.) Jetzt muss sich der User
merken, was wo definiert ist (ist aber eigentlich logisch nach
Einsatzzweck) und die Software müsste für jede Einstellung (von unten
nach oben) prüfen und eintragen, ob die Einstellung vom User definiert
wurde: Wenn ja, Einstellung belassen, wenn nein, die übergeordnete
übernehmen. Das ginge über m.E. über beliebig viele Stufen.
... Ich glaube schon, dass die Dokumentvorlagen ja als eigenständige
Dokumente realisiert sind und damit die vollständige
Formatierungsinformation beinhalten, genauso wie die Dokumente (die in
deinem Szenario zum Teil wiederum Vorlagen wären), die sich auf die
Vorlage beziehen. Damit ist es zunächst einmal schwierig, zu
entscheiden, bei zwei sich widersprechenden Formatierungsangaben aus
den beiden Dateien zu entscheiden, welche jetzt beibehalten und welche
überschrieben werden darf, denn es fehlt eine Basis, auf die man sich
bezieht.
Klar, das geht wohl nur, wenn es zu jedem Parameter ein Flag
"individuell" oder "ererbt" geben würde.
... Daher finde ich ein "Abfinden" in diesem Fall nicht schlimm, ich
könnte damit gut leben.
Ich schließe mich an!
Man könnte sicher mit Makros die Übertragung von Formatierungen vom
jeweiligen Master auf den Slave/Child irgendwie abbilden, aber die
Frage ist immer, ob sich das lohnt.
Wenn das noch mit dem "Flag" zusammenpassen würde ...?
Die Übernahme meines Hinweises zum Handbuch wäre wirklich fein; meine
"Geschichte" (LO-Neuling) war die:
LO installiert, ein wenig "gespielt". Handbuch gelesen zu Vorlagen,
"kaskadierende" Vorlagen gebaut. Dann kam ein neuer Drucker und ich
brauchte einige Zehntel-mm mehr Rand. Kein Problem, Master geändert, die
untergeordneten übernommen, Kopf- und Fußzeilen weg. Kopf- und Fußzeilen
in die untergeordneten wieder rein, noch einmal etwas am Master gemacht
und übernommen. Dann erst habe ich (etwas frustiert) überhaupt
"erfahren", dass das so nicht funktioniert ...
Vielen Dank, Michael
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